#12 - Im weltweiten Einsatz für GRIMME mit Henrik Hellbernd

Shownotes

In der zwölften Folge des GRIMME Studio Podcasts haben wir Henrik Hellbernd zu Gast. Er ist Produktspezialist bei GRIMME und betreut die Überseemärkte in etwa 60 Ländern weltweit. Er hat viele spannende Geschichten vom Maschineneinsatz in China, über Südafrika bis in die Wüste nahe der Area 51 auf Lager. Was genau hinter seinem Aufgabenbereich steckt und was er in fast 30 Jahren alles erlebt hat, erfahrt ihr in dieser Folge.

Viel Spaß!

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00:00:16: Ja, hallo und herzlich willkommen hier wieder aus dem Grimmestudio.

00:00:20: Heute habe ich einen Kollegen dabei der glaube ich mit Grimme schon ja... Ich weiß nicht, dreißig vierzig Fünfzig Länder der Welt gesehen hat!

00:00:27: Und ich freue mich Henrik dass du dir die Zeit genommen hast mal heute ein bisschen aus deiner Geschichte hier zu erzählen.

00:00:32: Hallo Maxi, danke für die Einladung.

00:00:34: Ja sehr gerne im Vorgespräch hast du schon.. ich weiß nicht wie viele interessante Geschichten, Anekdoten und Momente einfach schon so vondige geben.

00:00:43: vielleicht magst du da heute Ein paar mit uns teilen.

00:00:47: Und was sich eigentlich schon so ein bisschen als Standard hier entwickelt hat, du bist jetzt bei uns im Hubfünf tätig?

00:00:55: Was ist da genau deine Rollenbeschreibung?

00:00:59: Ja also Hubfünf ist zuständig für die Überseemärkte und ich bin dort Produktspezialist.

00:01:08: Okay.

00:01:09: Produktspecialist heißt also dass Ansprechpartner bin für unsere Area Sales Manager, für unsere Verkäufer.

00:01:17: Für unsere Händler und Kunden in den Übersebenwerken halt.

00:01:22: Okay.

00:01:23: Und ja berate sie auf der Fachlichen und auf der technischen

00:01:28: Seite also sehr viel auch tief im Technik Thema drin aber auch in Richtung Produktargumentationen Vorteils-Kommunikation unserer Produkte, wenn man das so sagen

00:01:40: kann.

00:01:40: Ja genau!

00:01:42: Es geht da nicht immer nur um den eigentlichen Maschinenverkauf es geht oft einfach nur darum auch dass wir halt das richtige Produkt für die richtigen Für die entsprechenden Bedingungen und Anforderung vor Ort wählen.

00:01:58: Und von vor Ort?

00:01:59: Also hab fünf über Seemärkte.

00:02:01: wie viele Länder sind das in Summe?

00:02:04: Also im Ganzen sind wir in rund sechzig Ländern oder haben wir die Verantwortung für Sechzig Länder.

00:02:11: Der Fokus liegt aber bei rund fünf, zwanzig Ländern.

00:02:15: Wahnsinn!

00:02:16: Und das machst du alles auf deutscher und englischer Sprache?

00:02:18: Oder bist Du so ein kleines Sprachentalent?

00:02:22: Ja, in Erster Linie natürlich auch Englisch.

00:02:25: Deutsch weniger weil ja... Wir haben kein deutschsprachiges Land bei uns in den Überseemärkten.

00:02:31: Spanisch ist natürlich wichtig und ja, das ist etwas wo ich gerade dann arbeite in einer spanischen Sprache.

00:02:40: Das probierst du jetzt auch noch mal?

00:02:41: Ja genau da bin ich schon ein bisschen länger bei und klappt immer besser.

00:02:45: Klappt

00:02:46: immer

00:02:46: mehr besser.

00:02:47: Learning by doing.

00:02:48: Genau, da komme ich auch klar.

00:02:50: also wir haben unten in Südeuropa haben wir auch ein paar Länder die wir betreuen dass es Portugal, Spanien, Italien Türkei geht da auch zu Griechenland und Spanien und Portugal ist natürlich dann auch wieder Länder, wo ich meine spanische Sprache dann auch einsetzen kann.

00:03:12: Oder nachher über dem großen Ozea noch Richtung Südamerika?

00:03:16: SüdamERika natürlich Chile Argentinien und Brasilien oder Mexiko.

00:03:23: Willst du jetzt schon das Geheimnis lüften wie viele Länder so auf deiner Reiseliste Mitgrimme zusammenstehen?

00:03:31: Also ich habe nicht, ehrlich gesagt, nicht genau gezählt.

00:03:34: Aber das sind irgendwo zwischen vierzig-fünfzig verschiedene Länder die ich für die Firma Grimme unterstütze.

00:03:41: Ja

00:03:41: und alles im Bereich Kartoffel-, Rüben-, Gemüse-Technik?

00:03:45: Ja

00:03:45: oder... Genau!

00:03:48: Mein Aufgabenbereich ist in der Kartoffelteknik, Rübentechnik und intelligente Systeme.

00:03:55: Ah okay, alles klar.

00:03:58: Wahnsinnig.

00:04:00: Das ist heute was ich tue.

00:04:02: Und wie bist du da hingekommen zu dem Job, den Du heute machst?

00:04:06: Ja, ich bin seit siebenzwanzig Jahren nun bei der Firma Grimmel tätig.

00:04:12: Ich bin angefangen März und habe mich auf eine Stellenausschreibung beworben.

00:04:20: Grimme war damals ein mittelständisch uns unternehmen.

00:04:25: Ungefähr was auf der Stellenausschreibung stand.

00:04:28: Fünfhundert Mitarbeiter, mittelständisches Unternehmen sucht Servicetechniker für internationale Einsätze.

00:04:35: Okay.

00:04:36: Ja Anforderungen waren Reisefreudigkeit das passte zu mir hundert Prozent.

00:04:41: ich wollte immer irgendwie ja im Service tätig sein.

00:04:45: Das hat mich schon so gereizt damals.

00:04:49: und ja Hydraulikkenntnisse Elektrikkenntnisse waren die Anforderungen und ich habe gesagt, ach.

00:04:56: Ich riskiere es einfach mal.

00:04:57: Ich weiß nicht ob ich da Chancen habe aber ich riskier's einfach mal um Bewerbe mich.

00:05:02: Und ja dann wurde ich kurzerhand eingelernt zum Vorstellungsgespräch.

00:05:07: Ich kann mich noch gut erinnern damals.

00:05:10: der Personalverantwortliche hab mich dann eingeladen in seinem Büro und fragte, was ich so tue.

00:05:19: Das war ganz einfach.

00:05:21: Ganz simples

00:05:22: Gespräch?

00:05:22: Ganz simples Gespräch!

00:05:25: Ich habe Ihnen das so erzählt, dass ich gerne im Service arbeiten möchte... ...dass ich gerne an Motoren arbeite.

00:05:34: Irgendwie passte das wohl alles.

00:05:37: Er fragte mich dann wann er anfangen kann.

00:05:42: Ja, dann versuche ich das nächsten Monat direkt.

00:05:45: So schnell wie möglich!

00:05:47: Und

00:05:47: pass mal auf, Handschlag aufgestanden und das war damals auch denn der Vertrag?

00:05:50: So war das dann halt gesagt... Ich muss das noch vorher mit meinen damaligen Chef, wo ich da noch angestellt war, muss sich das noch im Klären und hab ihnen das dann erzählt dass ich die Chance habe diesen Job zu bekommen.

00:06:04: Und ich bin sehr froh, dass er damals dann auch eingewilligt hat.

00:06:07: Er sagte ja wenn du dat Wenn du da herankamst, musst du das einfach machen.

00:06:12: Und du

00:06:13: hast in dem Job vorher auch schon viel mit Motor und Hydraulik zu tun gehabt?

00:06:17: Ja ja genau also damals.

00:06:19: ich war an der kleinen Schmiede beschäftigt, ein Subdealer von Jondir und... Ich hab mich immer gefreut wann da einen Schlepper reinkam mit Motorschaden oder mit Getriebelschaden.

00:06:30: Das war für mich immer... Der

00:06:31: Graus jeden

00:06:31: Kunden.

00:06:32: aber... Ja genau!

00:06:33: Für mich war das einfach immer ein Highlight.

00:06:35: Ach, geil.

00:06:35: Du hattest gesagt auf

00:06:36: der Stellenbeschreibung stand damals für internationale Service-Einsätze.

00:06:38: Und du hast gesagt auf den Stellenbescheid standen damals für Internationale Service Einsätze.

00:06:42: In dem Jahr deklar war das in der Welt.

00:06:46: Was hieß da damals international?

00:06:49: Also für mich International war halt irgendwo europaweit.

00:06:55: also ich habe nie damit gerechnet dass sich dann so viel in der welt rumkomme und vorstellbar.

00:07:04: Also für mich war ja international hier in Europa schon oder hier im Ausland unterwegs zu sein, das

00:07:09: war schon viel.

00:07:10: Wahnsinn!

00:07:10: Und

00:07:11: dann bist du einfach quasi nach dem Handshake mit dem Personalchef damals im Vorstellungsgespräch ein Monat später angefangen?

00:07:22: Genau, da bin ich angefangen.

00:07:24: Ich bin dann eingearbeitet worden für einen großen Umbau.

00:07:28: der Anstand in dem Jahr.

00:07:32: Ja, mir wurde gezeigt was dann gemacht wurde.

00:07:34: Was gemacht werden muss umgebaut werden muss weil es wurden einige Maschine auch europaweit verkauft.

00:07:40: okay

00:07:41: dieses team das denn eingearbeitet wurde wo ich bei war wurde der nach sechs Wochen aufgeteilt und Dann in verschiedene länder geschickt.

00:07:52: oder war frankreich dabei da war holland dabei und england.

00:07:55: Ich war in dem englant team Und ja durfte dann zwei Monate in England Maschinen umbauen.

00:08:03: Also Maschinumbau jetzt nicht irgendwie, weil wir hier im Gebäude groß umgebaut haben und Personal bauen, sondern es ging quasi um Feld einsetzen dass wir dort Maschinachrüsten umbauten.

00:08:13: Genau, genau.

00:08:14: Welche Maschine war das damals?

00:08:16: Das war damals die GZ-Siebzehnhundert.

00:08:19: Ja genau,

00:08:21: also wir haben heute die Select Zweihundert der Vorgänger dieser Maschine Wadi GT Und der Vorgänger war halt die GZ.

00:08:30: GZ,

00:08:31: ja.

00:08:32: Ja gut ist auch eine populäre Maschine nach wie vor in UK zum Beispiel das System?

00:08:36: Absolut!

00:08:36: Wir haben damals ich meine hundertzwanzig Maschinen umgebaut.

00:08:42: Wahnsinn!

00:08:42: In dem Jahr.

00:08:43: In einem Jahr...

00:08:46: Also in diesen zwei Monaten.

00:08:48: Wir waren natürlich also wir hatten Unterstützung von unsere Tochter also unser Standort im UK Und wir waren da in der ganzen Halle beschäftigt mit diesen

00:08:59: Umbauben.

00:08:59: Und mit den zwanzig Maschinen in zwei, drei Monaten?

00:09:03: Ja.

00:09:03: Wahnsinn!

00:09:04: Das war Herausforderung und ich muss ganz ehrlich sagen ja zu der Zeit... Ich wusste so weht nicht gar nicht.

00:09:11: wie funktioniert dann genau ein Kartoffelroder im Acker?

00:09:14: und wie sieht das genau aus?

00:09:17: Ich war damals ja während der Schulzeit war ich auch schon mal auf dem Kartoffelnroder natürlich.

00:09:25: Ich stand oben auf dem Verlesetisch und ich hab mir gedacht, wie kommen die Kanzlerin unten aus der Erde?

00:09:31: Und nach oben vom Verlesetus.

00:09:34: Zu dem Zeitpunkt war das ... ja unvorstellbar irgendwie, konnte ich es nicht nachvollziehen.

00:09:40: Ja!

00:09:42: Dann durfte ich halt Maschinen umbauen.

00:09:45: Nachdem wir in England fertig waren ging's dann noch Holland.

00:09:49: Da war ich dann eineinhalb Wochen in Holland nach Kanada kann.

00:09:55: Ja, hat gesagt okay Kanada ist ja über einen großen Teich und genau dieselbe Sache war praktisch weitermachen.

00:10:07: und auf meine Frage dann wann denn am besten morgen schon?

00:10:13: So spontan!

00:10:14: Das war für mich natürlich wow das mache ich sofort.

00:10:18: Dann bin ich von Holland nach Hause gefahren.

00:10:21: Auf dem Weg nach Hause habe ich mir einen Koffer gekauft, hab meine Klamotten fertig gepackt und in einer Woche bin ich dann Richtung Kanada

00:10:30: gereist.

00:10:31: Ja genau!

00:10:32: Also heute ist Kanada immer noch ein Riesentrip dahin für manche oder eigentlich für jeden aber zu der damaligen Zeit.

00:10:41: Es muss denn ja so irgendwie... Wann war das?

00:10:43: Um acht neunzehig, neunneunzehn?

00:10:44: Ja

00:10:44: das war neunzentneunneunszig.

00:10:49: Ja, das war natürlich ... Ich hab so was alles nur aus dem Film gekannt.

00:10:55: Ich weiß noch genau, als ich dann meine erste Reise über den Teig war.

00:10:57: Also, ich bin mit einem Flugzeug gelandet in Toronto und guck aus dem Fenster und hab dort die Lkw's und die Pickups fahren sehen.

00:11:08: Und ich hab mir gedacht, wow!

00:11:11: Dass ich das live erleben darf... Das

00:11:12: ist mal ein bisschen

00:11:13: der.

00:11:15: Das war wirklich toll.

00:11:16: Von internationalen Einsätzen innerhalb Europas?

00:11:20: Damals mit die Rede und dann zack nach einigen Wochen, Monaten direkt überm großen Teich.

00:11:25: Ja, wo ich überhaupt nicht mitgerechnet habe.

00:11:27: Aber

00:11:29: am wenigsten hab ich damit gerechnet dass sich tatsächlich nach vier Wochen Zurückkehrer in Deutschland und nach drei Tagen wiederhennen musste.

00:11:37: Also

00:11:39: du bist nach Kanada gegangen hast deine vier Monate, vier Wochen dort auch an den Maschinen geschraubt umgebaut war es auf den Feldern bis wieder zurückgeflogen.

00:11:48: für Du sagst es jetzt drei Tage und dann ging's

00:11:50: wieder?

00:11:50: Ja, drei Tage waren das meine ich.

00:11:51: Und am vierten Tag bin ich dann wieder rübergeflogen... ...und ja, da mussten Maschinen eingesetzt werden die Ernte gingen los und da habe ich dann Maschine eingesetzt genau!

00:12:02: Und letztendlich das wieder eingesetzt was wo ich gerade nicht vorher geschraubt habe umgebaut habe.

00:12:07: Wahnsinn, ja an sich ein cooles Gefühl zu sehen was haben wir denn selber da gerade geschrauppt und erledigt damit jetzt eben die Ernteeingefahren werden kann?

00:12:15: in dem Fall

00:12:16: Genau Das war meine erste große Praxiserfahrung.

00:12:23: Und das unmittelbar nach dem Start?

00:12:25: Ja, das war ... Das hätte ich mir nicht

00:12:32: träumen gewünscht oder irgendwie.

00:12:34: Und gab es da so mal Momente wo du gedacht hast relativ früh am Anfang, hab' ich mir das wirklich vorgestellt.

00:12:41: ist es das Richtige?

00:12:42: oder war einfach diese Faszination dieses positive Überraschsteinen ... voll der Körper mit positiven Anträgen, dass du denkst geil das ist es.

00:12:53: Ja da habe ich eigentlich die Effekte immer gedacht... ...ich das hat mich immer voll erfüllt im Acker zu sein... ...probleme zu lösen im Ackers Lösung zu finden... ...zu improvisieren.

00:13:10: Ich war ja dann nicht nur in Kanada unterwegs, sondern es ging ja dann auch noch weiter in die Welt von China, Kazakhstan oder Südamerika, Afrika und viel in Osteuropa auch gewesen.

00:13:25: Und da lernt man halt super improvisieren!

00:13:28: Das hat mir so viel Spaß gemacht und einfach Probleme lösen nachhaltig die Maschine dann wieder ans Laufen bringen und diesen Erfolg, dieses Erfolgserlebnis.

00:13:40: Und ist ja auch nicht so dass du wahrscheinlich immer mit einem groß vollgepackten Service-Bully irgendwo hingefahren bist sondern eben durch die Reisetätigkeit mit dem Flieger war es wahrscheinlich Koffer und wenn der Gluckers noch ein bisschen normales Null.

00:13:52: Acht Fünfzehn Werkzeug sagen wir mal.

00:13:53: aber so die ganzen Spezialwerkzeuge die man heutzutage hatte, die hatte man dann ja damals noch nicht?

00:13:59: Nee, die hat man tatsächlich nicht.

00:14:01: also Klar, wenn man dann ins Flugzeug gestiegen ist.

00:14:06: Dann hat man überlegt ja was brauche ich an Equipment?

00:14:11: Was ist wichtig dabei zu haben?

00:14:12: Ein Multimet hat zum Beispiel solche Sachen die es vielleicht nicht immer handgreiflich sind vor Ort oder Messadapter, solche Sachen, die nimmt man damit, dass man zumindest arbeiten kann

00:14:28: und ansonsten wahrscheinlich so gängiges Werkzeug wohl auch über den Über die Tochtergesellschaft oder über Händler, dann dementsprechend

00:14:35: auch

00:14:35: gestellt.

00:14:36: Ja

00:14:36: genau, Schraubenschlüssel und solche Sachen waren ja vor Ort.

00:14:39: Bloß diese Spezialwerkzeuge das war schon wichtig dabei zu

00:14:42: haben.

00:14:43: Das glaube ich sofort!

00:14:44: Ich hatte immer so eine kleine Tasche dabei wo diese Sachen drin waren ein paar Sensoren...

00:14:49: Hast du die immer noch?

00:14:51: Die habe ich heute nicht mehr!

00:14:53: Tatsächlich nicht mehr für den Service unterwegs.

00:14:56: Naja, ich bin also am Sonntag fliege ich nach China und ja... Also so ein paar Sachen nämlich dann doch noch mit?

00:15:02: Ja genau!

00:15:04: Nicht mehr so viel aber so ein Paar Sachen habe ich dann

00:15:07: auch noch immer wieder dabei.

00:15:08: Ja vor allen Dingen ist es ja um Werkzeuge Messadapter.

00:15:12: Aber jetzt mal wenn du sagst vierzig fünfzig Länder wie in Deutschland haben denn da unsere genormten Teile wir haben unsere Einheiten, ich meine dann hast du ja weltweit nicht nur mit unterschiedlichen Sprachen sondern auch ja unterschiedliche Einheiten beispielsweise hier auch zu kämpfen.

00:15:29: Ja genau also das was in Deutschland als Beispiel Standard ist, also Reinweite, Fünf-Siebzig zum Beispiel im Kartoffelanbau haben wir auch bei uns in den Übersee Ländern.

00:15:46: Aber wir haben vieles mehr an Rheinweiten.

00:15:50: Also das geht von Rheinweite, es ist ca.

00:15:52: seventy-fünfzehntig, achtzig, neunzig und dann kommen die ganzen zölligen Rheinweiiten dazu in Nordamerika um die Umrichtung.

00:16:00: Zwei-dreißig-inch,

00:16:01: vielen-drei-sich-insch, dreißig inch usw.

00:16:05: Das ist teilweise schon herausfordernd.

00:16:07: Ja

00:16:08: genau.

00:16:10: Und dann haben wir natürlich auch unterschiedliche Bedingungen einzinnen in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Bedingungen, unterschiedliche Anforderung der Kunden.

00:16:20: Also das macht die Sache nicht so herausfordernd ab und zu genau aber das macht ja auch... Das ist ja genau das was Spaß macht,

00:16:29: Lösungen

00:16:30: finden.

00:16:31: Das ist es ja, wie du jetzt improvisieren und musst einfach so wie die Situation gerade isst musste versuchen da das beste mit deinen möglichen Materialien Werkzeuge die du hast die Kiste wieder ins Laufen zu kriegen.

00:16:43: Beispielsweise oder einzusetzen, was auch immer.

00:16:46: Es ist ja nicht immer alles schlecht und kaputt.

00:16:50: Und dann ... Ja jetzt würde ich mir nochmal ein bisschen interessieren so Kanada war es denn ja unmittelbar nach deinem Staat?

00:16:56: Und England hattest du schon mal gesagt... Du sprachst auch im Vorgespräch von einer ersten sehr längeren Aufenthaltszeit in Polen.

00:17:04: Ja tatsächlich!

00:17:05: Ich bin im Jahr zweitausend durfte ich dann auch nach Polen.

00:17:10: wir haben ja ... mit den Selbstfahrer wieder angefangen.

00:17:16: Das war im Jahr ... ... das war im

00:17:23: Jahre ...

00:17:25: ... ja, wir haben damals in den ... ... der Siebzigerjahr, genau da hatten wir auch schon Selbstfahrern... ... in der Produktion und gab es einen längeren Stopp.

00:17:35: Stimmt!

00:17:36: Und dann sind wir dann mit dem ... SF-Hundertfünfzig gestartet auf Basis der SE Hundertfünftigsechzig.

00:17:45: Ja?

00:17:45: Und na ja, in zweitausend wurden dann die ersten nach Polen verkauft.

00:17:49: schon und da war ich derjenige, der dann diese Maschine betreuen durfte.

00:17:55: also bin ich in zwei tausend nach nach Poln gefahren das erste mal dann halt mit einem Kollegen zusammengefahren.

00:18:00: das war der zweite bei einen Kunden und der dritte bei diesem selben Kunden.

00:18:04: ja den durfte ich denn alleine einsetzen.

00:18:06: Ich bin dann also nach Polen gereist.

00:18:08: Das war natürlich für mich auch ganz mit Auto, das war von Deutschland nach Poln.

00:18:13: Das

00:18:15: ist

00:18:16: eine halbe Weltreise.

00:18:19: zu dem Zeitpunkt noch und so mit war ich dann in Polen und habe den Selbstfahrer eingesetzt und dann kam ein zum anderen.

00:18:29: McCain hat damals in Breslau einen Standort eröffnet wo wir Lager-Technikmaschinen laufen hatten Und dementsprechend gab es auch viele Anbauer, wo wir dann auch unsere Technik verkauft haben.

00:18:41: Ob das Roda waren oder Pflanzmaschinen oder Lagertechnik halt und so bin ich immer wieder ... Da musste ich immer nach Polen.

00:18:51: Dann war ich zwei Wochen in Polen und da war einfach immer wieder der Arbeiter und dann bin ich wieder hingefahren.

00:18:58: Damals war das Land noch nicht in der EU.

00:19:02: Man kann sich vorstellen Grenze Passkontrolle, Wartezeiten.

00:19:09: Zwei Stunden Wartezeiten das war Standard muss man immer mit einem planen mindestens und freitag meist noch mehr wenn man nach Hause wollte

00:19:17: ja

00:19:18: und Ja Papiere und so weiter.

00:19:21: für das Werkzeug was man mitgebracht hat Das war schon eine andere Nummer wie heute.

00:19:26: heute fährst du

00:19:29: Ja Gab's auch mal so Momente, wo du dein Auto, deinen Service-Bully ausräumen musstest.

00:19:35: Damit sie sich an der Grenze mal kompletten Bilder von verschafft haben?

00:19:41: Tatsächlich nicht gewollt aber ich bin dann noch davor weggekommen.

00:19:47: Okay!

00:19:48: Ja

00:19:53: genau.

00:19:53: Das ist ja interessant.

00:19:55: also... Ja, und ich meine nach Polen heutzutage fährst du da mit einem Navi hin.

00:19:59: Du gibst das ganze mal bei Google Maps oder ähnliches ein?

00:20:02: Das war ja auch noch nicht.

00:20:03: Da bist du wahrscheinlich mit den ADAC-Faltkarten gefahren.

00:20:08: Genau also in zweitausend war es ja noch lange nicht so... Also ich hatte zumindest kein Abligationssystem im Auto.

00:20:14: Ein

00:20:15: Hengie, das war das Einfünfzigzehn Nokia dieser Knochen.

00:20:20: Da konnte man telefonieren mit und auch SMS verschicken mit diesem grünen Display.

00:20:26: Ja, also genau.

00:20:28: Das war so mein technisches Equipment dieses Handy und eine Landkarte hatte ich.

00:20:34: Rechts neben Sitz hatte ich so einen kleinen Tisch mir hingebaut da war die Landkarten drauf und dann bin ich halt nach Landkart gefahren.

00:20:41: ja und naja der Vorteil war ich wusste immer wo ich war.

00:20:46: Das ist heute nicht immer der Fall, wenn ich nach Navigot zu oben fahre.

00:20:50: Es war

00:20:50: doch wohl ein bewussteres Fahren damals, dass man sich auch die Wege und die Umgebung einprägt als heutzutage mit Navis oder ähnlichem.

00:20:58: Ja genau das waren ganz komplett andere Zeiten.

00:21:00: aber da damals dann auch du hast gesagt du sprichst Deutsch Englisch wie es mit Polnisch?

00:21:05: Hast Du wahrscheinlich versucht denn

00:21:09: Also ich hab ja kein einziges Wort Polnisch gesprochen, als ich damals dann in zweitausender Polen gefahren bin.

00:21:17: Da ich aber immer wieder im Polen war ... Ich hat mich halt so aufgeregt, dass ich polnisch ... Dass ich mich nicht verständigen konnte!

00:21:26: Das war extrem anstrengend und ich habe mich einfach aufgerätet... Und dann habe ich mir ein Wörterbuch gekauft, dieses Langscheid-Kleinewörterbuch So, und dann abends im Hotel hab ich dann ...

00:21:40: Bukka beengelernt.

00:21:41: Alles

00:21:42: so was ich über Tag aufgeschnappt habe, was wichtig war, hab ich mir auch teilweise noch aufgeschrieben... Und dann abend zum Hotel hab' ich mir das angeguckt, was das denn wohl heißt?

00:21:52: Ja!

00:21:52: Und so kamen dann eins zum anderen.

00:21:56: Also es hat sich immer mehr entwickelt.

00:21:58: Ich hab ja auch diesen ganzen Tag nur die polnische Sprache gehört.

00:22:02: Mein Kollege damals konnte schon Deutsch.

00:22:05: mit denen hab', ich mich aber halt mit den Kunden nicht.

00:22:07: Ja, gut!

00:22:09: Und so kam das dann, dass ich irgendwann mich auch auf polnisch verständigen konnte.

00:22:16: Ja

00:22:17: und das heißt heute du in dir jetzt auch mal wieder im Polen unterwegs bist?

00:22:20: So ein paar Sachen wirst du wahrscheinlich immer noch verstehen oder?

00:22:24: Ich bin heute nicht mehr so oft im Polenehr privat.

00:22:28: Ich fahre gerne wieder nach Polen.

00:22:29: Polen ist einfach ein ganz tolles Land.

00:22:34: Dementsprechend bin ich mindestens einmal im Jahr in Polen und kann da dann auch meine Sprachkenntnisse wieder einsetzen.

00:22:45: Wie machst du das denn überhaupt mit Urlaub?

00:22:47: Wenn du da über sie bist, ich mein, da wird ja eigentlich zwölf Monate im Jahr ist ja immer irgendwie ne Saison, ne Kampagne irgendwo... Wie machst Du das mit deinem Urlaub?

00:22:58: oder auch damals schon, wo du

00:22:59: viel unterwegs

00:23:00: warst?

00:23:01: Genau!

00:23:02: Ich hab damals tatsächlich ... Mir hat meine Arbeit so viel Spaß gemacht, dass ich meinen Urlaub einfach auf den Winter verschoben habe.

00:23:11: Ich hab im Winter für längere Zeit Urlaub gehabt und im Sommer in der Ernte war ich dann halt im Feld da wo ich sein wollte.

00:23:18: Ich wollte irgendwie auch nichts verpassen.

00:23:23: Also hab mir einfach so viel Spass gemacht das hab mich total erfüllt.

00:23:26: Und

00:23:27: hab dann den Urlaub am Winter genommen.

00:23:29: Ja, wo sich denn ja auch an und du wusstest dann ja auch, wo man auf jeden Fall mal gut hin kann.

00:23:32: Ist da schon vieles gesehen?

00:23:34: Ja genau im Winter war ich dann ja nicht unbedingt zu Hause.

00:23:39: Also Reisen mochte ich schon.

00:23:41: Okay also kann man schon fast sagen, du lebst ein bisschen aus dem Koffer heraus.

00:23:46: Ja doch das kann man es schon sagen heute schon etwas weniger.

00:23:51: aber damals habe ich tatsächlich das ganze Jahr aus dem

00:23:58: Ich wollte mal fragen, was war so der längste Zeitraum aneinander folgen?

00:24:02: Dass du nicht wirklich zu Hause warst für eine längere Zeit.

00:24:06: Das waren neun Wochen, meine ich.

00:24:12: Wahnsinn!

00:24:13: In einem Stück

00:24:15: und dann aber wahrscheinlich auch gar nicht irgendwie vier Wochen aufenteilt wieder Zuhause sondern wahrscheinlich eine Woche und dann war es wieder unterwegs.

00:24:22: Ja genau, also wenn man neun Wochen seit mal diese Zeit nicht mit einbezieht wo ich in Amerika gewohnt habe.

00:24:28: Ich hab ja auch eine Zeit lang in Idaho gewohnd.

00:24:34: Das war in zwei tausend fünfzehn bis zweitausend also zweitauzen sechzehnt tatsächlich bis weiter nachzehn.

00:24:42: Auch denn für Grimmel schrägste ich Spannik oder wie klar ist dazu?

00:24:46: Genau, also ich bin praktisch angefangen als Produktspezialist bei Sputnik.

00:24:54: War dort angestellt in Nordamerika für die Grimmetechnik?

00:24:58: Also alles was aus Deutschland nach Nordamerikasusprich Kanada und USA verkauft wurde oder werden soll.

00:25:07: da habe ich unterstützt Ich hab den Service unterstützt und auch die Verkäufer.

00:25:13: Wahnsinn!

00:25:15: Dann dort dann praktisch auch viel unterwegs gewesen, in Eidero gelebt und ja im Westen der USA hauptsächlich gearbeitet aber auch im Osten.

00:25:28: Wahnsinn!

00:25:29: Aber da auch primär über das Thema Service.

00:25:32: dann wie du gesagt hast, der Service Vertriebsunterstützung.

00:25:34: Ja genau.

00:25:36: Und danach bist du denn wieder... also warst du in zwei drei Jahre?

00:25:39: Wie lange warst Du da?

00:25:40: Ja, ich bin im Jahr zweitausendfünfzehn bin ich angefangen tatsächlich.

00:25:44: Zwei-tausendsechzehn hingezogen.

00:25:47: Ende Zweitausendsachzehn wieder zurück.

00:25:50: Hab das dann aber weitergemacht diese Aufgaben von Deutschland aus.

00:25:54: Bin dann bis zwei tausendeinzwanzig letztendlich mehr oder weniger fast nur in Nordamerika gewesen und also immer wieder hin und zurück.

00:26:02: Immer

00:26:03: wieder gependelt?

00:26:04: Genau!

00:26:04: Bis ich dann meinen jetzigen Posten angenommen

00:26:08: habe.

00:26:09: Und auf dieser Reise, du hast weiterhin ein Reisepass oder mehrere?

00:26:13: Oder Staatsangehörigkeiten.

00:26:16: Nein ich habe Einreisepassen.

00:26:19: Aber du bist dann auch nicht in der Zeit wo du in Amerika warst.

00:26:23: Ja ne logischerweise hast du nicht die amerikanische Staatsbürgerschafti denn.

00:26:27: Nein,

00:26:27: nein.

00:26:28: Ich hatte damals einen E-Zweibüsenarbeitsvison und konnte da ohne Probleme rein und ausreisen.

00:26:34: Kannst du das jetzt so rückblickend irgendwie sagen wie sich das verändert hat sodass Reiseverhalten in Bezug auf Bürokratisierung, Dokumentation.

00:26:44: So jetzt in den letzten sieben zwanzig Jahren?

00:26:48: Ja, Bürokrantisierung, Dekumentation also ich meine heute werden wir heute rausfahren.

00:26:55: Wir haben ja heute fast alles digitalisiert.

00:27:00: Man kommt an Informationen ganz einfach ran ist so im Vergleich zu damals.

00:27:08: Damals musste man teilweise noch eine Betriebsanleitung mitnehmen.

00:27:13: Ausgedruckt im Koffer, die man sich im Flugzeug durchgelesen hat...

00:27:19: Das kennt mich so gut vor.

00:27:19: ...dann hatte man ein Handy und das war es.

00:27:23: Heute ist man ja so digital vernetzt.

00:27:27: Also das ist wesentlich einfacher, heutzutage an Informationen zu kommen also an Lösungen zu kommen auch was damals ganz anders war.

00:27:38: Man war auf sich alleine gestellt und man musste das irgendwie ans Laufen bekommen.

00:27:43: Ja, wahrscheinlich damals auch noch vielleicht mit zwei unterschiedlichen Sprachversionen einmal einen Scheitplan auf Deutsch und einmal ein Scheit-Plan auf Polnisch.

00:27:49: Und ... War ja noch nicht so einfach mit.

00:27:52: ich habe es digital bei uns über das Portal und kann dann schnell in den Sprachen wechseln.

00:27:57: Genau so ist es!

00:27:59: Cool, ja da sind schon einige Länder die du bereist hast und du sagst jetzt auch dass dich am Sonntag schon wieder los geht Richtung China Ja.

00:28:08: Aber das ist wahrscheinlich auch nicht deine erste Reise nach China oder doch?

00:28:12: Nein, in China bin ich schon mehrmals gewesen.

00:28:16: Genau jetzt am Sonntag fliege ich halt wieder hin um dort eine Vorführung zu fahren mit unserer Select-Zweihundert und Evo.

00:28:23: Oh cool!

00:28:26: Die erste Reisetatz hier nach China war in zwei Tausendzwei.

00:28:30: Also in zwei tausend Zwei bin ich das erste Mal in China gewesen... Da wusste ich noch überhaupt nicht, was mich erwartet.

00:28:38: China war natürlich ein ganz anderes Land.

00:28:44: das wusste sich als ich dann dort gelandet bin.

00:28:46: in Peking hieß es nur ja wir müssen jetzt hier noch ein paar Stunden warten und der Zug kommt gleich dann später heute Abend.

00:28:55: Wir fahren dann ins land irgendwo genau.

00:28:59: Ich weiß nicht mehr genau wo das war.

00:29:01: Ich meine irgendwo eine ganz zu Region.

00:29:05: Das ist irgendwie Norden, Süden?

00:29:07: Norden Mitte China.

00:29:10: Auf jeden Fall sind wir die ganze Nacht mit einem Zug dort unterwegs gewesen und am nächsten Tag ging es dann weiter mit Taxi und so ging das eigentlich die ganzen zwei Wochen, dass wir mit Zug und Taxi durchs Land gereist sind.

00:29:24: Teilweise mussten wir ... Also die Taxis, sie fahren ja auch nur bestimmte Strecken und da musste man das Taxi immer wieder wechseln auf Allrad teilweise auch weil wir durch eine Wüste mussten.

00:29:34: Das war schon eine andere Welt.

00:29:38: Ja, ich wollte sagen und das auch zu früh in den zwei Tausenden ist es ja nicht mit heute zu vergleichen wenn du da unterwegs bist.

00:29:46: Nein meine Aufgabe war damals eine Maschine oder mehrere Maschinen Einreier einzusetzen und die Händler halt oder die Kunden zu schulen darauf.

00:29:58: Genau das war damals die SE-Firm-Siebzi-Zwanzig.

00:30:02: Da wurde mehrere verkauft, die haben wir dann in diesen zwei Wochen abgefahren.

00:30:05: Eingesetzt und in Schulungen gegeben.

00:30:07: Und dann

00:30:07: noch sofort Fahrradtraining oder Bedienertrainer?

00:30:10: Ja, FahrradTraining,

00:30:10: genau!

00:30:12: Und hattest du da auch einen Kollegen von Grimmichina oder ähnliches dabei?

00:30:15: Das Thema Übersetzung wieder?

00:30:17: Oder ging es da alles schon auf Englisch?

00:30:19: Also zu dem Zeitpunkt gab es ja noch keinen Grimme China.

00:30:22: wie hatten unseren Imparteur Melchers aus Peking.

00:30:25: Okay...

00:30:28: Der war ein Kollege mit Und der ist dann mit mir rumgefahren.

00:30:33: Der konnte Englisch, genau.

00:30:34: Der hat dann übersetzt.

00:30:38: Ja und ja das war natürlich... Das waren ganz andere Einsätze wie man sich das vorstellt.

00:30:49: da musste ich teilweise schon erstmal den Fahrer das Treckerfahren beibringen.

00:30:55: also wir sind Ja, da gab's so einen Nachbau vom John Deere stand dann aufm Hof, Nagel Neu.

00:31:02: Da stand unser SE-Viebzig zwanzig und so richtig wusste keiner was wir damit anfangen wie die Hand haben sollen.

00:31:13: Und dann bin ich mit dem Fahrer erst mal im Hof gefahren und der hat dann erstmal das Schlepperfahren gelernt bis wir dann die Maschine angang haben.

00:31:25: Und dann kam der zweite, die zweite Person hat dann die Maschine bedient.

00:31:29: So und da sind wir jetzt Feld gefahren haben Kartoffeln gerodet was auch super funktionierte.

00:31:34: alle waren total begeistert war hundert Prozent

00:31:37: Ja

00:31:38: Der Bunker war voll.

00:31:39: ja was machen wir jetzt?

00:31:41: Ja von enger gab es nicht mussten wir halt die Kartoffel aufs Feld wieder abkippen

00:31:47: Also Feldmiete

00:31:49: Genau.

00:31:49: und dann wurden alle Kartoffelen halt per Hand die Säcke gesteckt, nach Größe.

00:31:55: Ja das kannte ich so vorher auch nicht.

00:31:57: Das ist heute teilweise ja auch noch so.

00:31:59: Wollte fragen... Ich hab' noch ein paar Bilder gesehen, ich war selber im Jahr zwei Tausend Fünfzehn.

00:32:04: Da war ich in China und da habe ich's auch immer noch so gesehen.

00:32:07: Da wurden ihn ja gerodet hingelegt, ins Säckesortiert und irgendwo später dann doch die Sänke wieder aufgeschnitten und dann ins Lagerhaus oder ähnliches gefahren?

00:32:17: Was für einen Aufwand!

00:32:19: Ja es ist wirklich Wahnsinn.

00:32:21: Gab es sonst irgendwie so besondere Geschichten in China?

00:32:24: Ich meine, du warst ja relativ früh denn auch da.

00:32:27: Ja die

00:32:28: Essensgewohnheiten sind ja auch ein bisschen was anderes... Genau,

00:32:31: Essens-Gewohnheiten!

00:32:32: Ja ich kann mich noch gut an einer Situation erinnern.

00:32:37: also wir saßen in einem Restaurant und es gab natürlich Hotpot.

00:32:43: Also Hotpot ist eine Schale in der Mitte am Tisch und runter stand der Gasbrenner hat dieses Wasser erhitzt, was in dieser Schale war und wir haben auf das Essen gewartet.

00:32:54: Wir saßen alle am runden Tisch.

00:32:55: Okay!

00:32:56: Und ja... wir saßen da und für mich war das so spannend.

00:33:04: Habt ihr meine Kamera ausgepackt?

00:33:06: Das waren damals noch so eine große Kamera mit einer Kassette drin.

00:33:11: Und gerade in dem Moment kamen zwei Leute rein, die Tür ging auf.

00:33:15: Kamen zwei Leute rein und der eine an den Vorderfoten, der andere an den Hinterfoten und trugen dann ein grade geschlachtetes Lamm von draußen ins Restaurant hinterm Tisch direkt in die Küche neben uns.

00:33:31: Ich wusste nicht wie mir geschieht also das hatte ich vorher auch noch nicht gesehen.

00:33:36: Dann kam das große Hackeball und da wurde das klein gemacht Und dauerte nicht lange, da hatten wir frisches Fleisch auf dem Tisch.

00:33:44: Also

00:33:45: direkt hinterm Rücken in der Küche zerlegt

00:33:48: und dann bitte serviert?

00:33:51: Ja.

00:33:52: Das war super!

00:33:53: Und das habt ihr dann so in den Hotpot quasi reingelegt.

00:33:56: und das kochende Wasser.

00:33:56: Und damit habt ihr es quasi gebrüht?

00:33:58: Genau, das gibt's ja mit diesen kleinen Stückchen... ...und jeder kann seine Stücke dann ins Wasser werfen.

00:34:06: Also es gibt nicht nur Fleisch, da gibt es andere Spezialitäten auch noch.

00:34:10: Die

00:34:11: schmeißt man dann ins water, lässt das kochen und so hat jeder

00:34:19: sein Essen selber gekocht.

00:34:21: Jeder seinen Essen selber.

00:34:22: Das

00:34:22: mich raten wahrscheinlich auf viel mit Stäbchen selbstverständlich.

00:34:26: Ja.

00:34:26: Und Beidu gab's dann wahrscheinlich auch damals schon?

00:34:29: Beidjou gab es ja auch da mal schon,

00:34:31: ja.

00:34:34: Man muss erst nie irgendwie runterspüren.

00:34:36: Gehört dazu!

00:34:39: Ich glaube ich hätte auch ganz schön komisch verdutzt geguckt wenn auf einmal ein Lambda reingetragen wird.

00:34:48: Klar sind die Gewohnheiten andere wie hier in Europa.

00:34:52: Mich hat aber ... bis heute also die Gastfreundschaft der Chinesen immer fasziniert.

00:34:59: Also sehr gastfreundlich, sehr respektvoll.

00:35:05: Ich habe gute Freunde in China und ich fahre immer wieder gerne nach China hin.

00:35:09: Man muss sich immer auf die Gegebenheiten vor Ort einstellen.

00:35:13: Fällt dir das leicht?

00:35:14: Du bist ja in sehr vielen Kontinenten und Ländern unterwegs.

00:35:20: Kulturen kennen, Gewohnheiten und Co.

00:35:23: Lähnt man das über die Jahre?

00:35:24: Dass man das so gelassen hinten nimmt oder bist du immer noch wieder am Anfang so ein Stück weit nervös angespannt?

00:35:32: Ja also zu Anfang naja diese Akzeptanz für das andere genau das muss man entwickeln.

00:35:42: genau ich glaube dass das kommt über die jahre klar.

00:35:45: ich rieche mich teilweise heute auch noch auf Herausforderungen mit bestimmten Situationen.

00:35:50: Aber das ist ganz wichtig, dass man Akzeptanz gegenüber

00:36:00: dem anderen Land

00:36:03: gegenüber den anderen kulturellen Mentalitäten hat.

00:36:09: Das ist ganz ganz wichtig.

00:36:10: Vor

00:36:10: allem auch dieses Verständnis dafür aufbringen und für sich selber denken ja es ist vielleicht nicht so wie ich das kenne oder wie ich es gerne hätte, aber... Ich bin hier halt nun mal jetzt in einem anderen Land und dementsprechend verhalte ich mich und respektiere das auch.

00:36:25: Ja, ja genau, einmal das!

00:36:29: Richtig, also China ist immer wieder eine Reise wert.

00:36:34: Man erfährt so tolle Dinge in China.

00:36:38: Bin immer wieder offen.

00:36:39: Freu mich immer wieder wenn ich nach China da

00:36:41: bin.

00:36:41: Und man lernt auch wahrscheinlich immer wieder was Neues dazu und ich bin mal gespannt was du jetzt nach deiner nächsten Reise dann.

00:36:46: Berichten, wie es ist.

00:36:47: Ja ich bin auch gespannt weil naja dass man kann das alles nicht planen ja das kommt so wie's kommt das habe ich auch gelernt.

00:36:56: also diese diese Planung dass man vorher alles hundertprozentig planen kann nee das geht nicht.

00:37:05: man ist auf so viele Einflüsse sag mal abhängig vor Ort Einflüssen dass man letztendlich einfach auch ein bisschen aufern zukommen lassen muss.

00:37:19: Ja, ein bisschen spontan auch einfach sein und reagieren.

00:37:23: So wie das jetzt bis jetzt anhört würde ich sagen ist das auch so ein bisschen dein gesamtes Weg bei Grimme damals angefangen international oder international aus Service einsatz weltweit unterwegs ja auch vielleicht nicht so geplant gewesen.

00:37:39: aber

00:37:39: Nein, nee das war so geplant gar nicht.

00:37:42: Ich wollte damals einfach in Service ich wollte raus, ich wollte reisen, ich wollt Maschinen reparieren was mir heute noch Spaß macht.

00:37:48: Also ich freu mich heute immer wieder wenn ich ins Feld kann und meine Hände schmutzig bekomme.

00:37:56: Das hat sich so entwickelt.

00:37:58: Ich bin froh dass ich heute meiner Aufgabe wahrnehmen darf als Produktspezialist und auch die Erfahrung letztendlich einbringen darf.

00:38:07: ... gemacht habe mit den Maschinen.

00:38:12: Und dementsprechend mache ich ja, so bin ich auch beschäftigt mit Vertriebsschulung also... ... Vertriebsschulungen gehören auch zu meinen Aufgabenbereich.

00:38:21: das heißt für unsere ARIA Sales Manager oder auch für unsere Händler führe ich dann auch Vertriebeschulung.

00:38:29: Machst du dann auch die Vertriebelschulungsprodukt-Schulung?

00:38:31: Updates auf die aktuellen Änderungen zum Beispiel

00:38:36: Ja und das ist glaube ich jetzt wenn du so diese Erfahrung mitbringst.

00:38:39: Und du kannst das praktische, also die Maschine im Einsatz, die kennst Du?

00:38:43: Die hast Du wahrscheinlich alle schon irgendwo mal miterlebt.

00:38:46: Stichwort auch selber gefahren!

00:38:48: Das glaube ich ist eben auch sehr vorteilhaft für Deine Rolle jetzt um auch Händlern weiteren Vertriebspartnern diese Maschinen aber auch zu erklären Kann ich mir gut vorstellen?

00:39:00: Ja, genau.

00:39:01: Den Vorteil habe ich nun mal... ...dass ich die Erfahrung gemacht habe und immer weiter mache auch im Feld.

00:39:07: Ich wollte sagen, du bist ja jetzt immer noch viel im Feld!

00:39:09: Und ich finde aus der Praxis für die Praxis das ist so mein Motto.

00:39:17: Die beste Erkenntnis kommt nun mal nicht aus dem Besprechungsraum.

00:39:21: Die Beste Erkenntniss kommt aus dem Fakt Akka.

00:39:25: Aus dem Feld.

00:39:29: Wahnsinn,

00:39:29: ja.

00:39:30: Also du warst dann schon – ich höre das raus – Nordamerika, Südamerika.

00:39:35: SüdamERika auch bestimmte Länder wo du sehr gerne bist?

00:39:42: War es oder kann man das so ein bisschen einschränken, wo auch relativ viel Kartoffelanbaugebiet ist?

00:39:47: Ja in Südamерika bin natürlich sehr gerne in Argentinien und Brasilien auch Chile Obwohl ich vermehrt jetzt oder öfters in Argentinien und Brasilien gewesen bin.

00:40:04: Und hab da Freunde mittlerweile, wir haben super Verhältnis auch zu unserer Tochter in Grimilatam, in der Nähe von Sao Paulo oder zu unserem Standort.

00:40:22: Und ja, da bin ich sehr gerne.

00:40:24: In zwei tausend fünf, meine ich, war ich das erste Mal in Argentinien und klar, argentinische Steak hab' ich zuerst daran gedacht, ne?

00:40:35: Weil's sich dann vor Ort war, abends im Hotel saß'.

00:40:40: Ich habe damals Maschinenbesucht, Maschinenschecks gemacht und auch Probleme beroben an Lagertechnik Ja, und dann waren wir halt abends zusammen im Hotel.

00:40:59: Und ich habe mir natürlich einen Steg bestellt oder ein tünzches Steg.

00:41:02: Ich

00:41:02: hab den auch bestellt gemacht.

00:41:05: Na ja die nächsten Tage war ich dann auch noch vor Ort.

00:41:07: Im zweiten Tag haben sie mich gefragt was ich dann essen möchte?

00:41:12: Und ich hab mich einfach überraschen lassen nicht umgesagt.

00:41:15: also das was hier so traditionell ist dass eine Gerne... Ich mag gerne was anderes ausprobieren.

00:41:26: Dann kamen halt diese Platten, die haben dann für mich bestellt der Kunde und der Händler.

00:41:32: Die haben sich das Beste rausgesucht und dann kamen die Platten zu mir getragen.

00:41:39: Da waren dann Sachen drauf, die hatte ich vorher so noch nicht gesehen.

00:41:42: Ich hab mir nur gedacht was das sein könnte... Aber

00:41:45: es konnte man schon essen!

00:41:46: ...hat sich dann auch bestätigt.

00:41:47: also das war, na ja Euter habe ich nicht erkannt, woß ich da nachher erfahren, Euter oder Nere oder Rinderhoden.

00:41:56: Das waren die Spezialitäten und die haben sich natürlich gefreut für mich dass ich das essen darf.

00:42:05: Was ich denn auch natürlich gemacht habe?

00:42:06: Ja, das war eine Überwindung für mich Das weiß ich noch ganz genau, aber ich habe es gemerkt.

00:42:14: Auch aus Respekt.

00:42:15: Und das ist wieder das Thema was wir gerade hatten dieses Verständnis zeigen, Respekt haben vor dem was andere Kulturen oder Länder halt eben auch für wichtig und auch stückweit wertschätzend auch her.

00:42:26: Ja genau, genau.

00:42:29: Das ist ganz wichtig dass man diesen Respekt auch zeigt in so einer Situation ist.

00:42:35: Würdest du heute wieder eine solche Platte bestellen, wenn du in Argentinien bist?

00:42:39: Ich würde sie mir selber nicht bestellen aber wenn sie mir bestellt wird, würde ich auch genau so wieder tun.

00:42:47: Jetzt muss ich mal einmal nachfragen.

00:42:49: Argentinian – ich weiß da haben wir auch Row-Shows also Vorführungen gefahren und die hast du glaube ich auch mit organisiert oder nicht?

00:42:56: Ja, genau!

00:42:57: Also Das gehört auch zu meinem Aufgabenbereich, diese Rauschaus.

00:43:05: Vorführung von Maschinen zu organisieren bei uns in den Märkten und da haben wir schon einige durchgeführt in Argentinien, Brasilien, in Chile sind wir gewesen.

00:43:16: Wahnsinn!

00:43:17: Südafrika sind wir geworden, in China, in Nordamerika also ja...

00:43:24: Und wie läuft das da in so'n Brasilien ab, wenn du nur Rowshow planst?

00:43:28: Also das kannst du ja nicht alles von hier vor Ort machen.

00:43:31: Da hast du wahrscheinlich auch vor Ort Unterstützung dann vom Händler oder nicht?

00:43:35: Ja unser Händlern die unterstützen sehr stark dabei.

00:43:41: was ich von hier aus mache ist Ich schreibe praktisch zusammen Was wichtig ist für diese Vorbereitung.

00:43:46: Wir haben natürlich ein bestimmtes Level erreichen wollen, also eine gute Rauschau.

00:43:55: Das heißt da muss dann auch super Essen dabei sein und am besten natürlich Fleisch.

00:44:01: in Südamerika ist klar ein Zeltmuster stehen und solche Sachen, das schreibe ich dann alles auf und tausche mich mit dem Händler aus und dann sprechen wir darüber wer für was letztendlich zuständig ist.

00:44:16: Genau!

00:44:16: Und dann haben wir halt einen regelmäßigen Austausch.

00:44:18: wie weit sind wir?

00:44:19: Was muss noch gemacht werden von unsererseits Werbemittel

00:44:22: etc.,

00:44:24: dass wir das zeitnah dann auch alles rüber schicken, was gebraucht wird aus Deutschland.

00:44:29: Das dauert wahrscheinlich auch ein bisschen oder nicht?

00:44:31: Genau deswegen muss man noch ziemlich weit und voraus damit anfangen mit der Planung.

00:44:37: Ja aber das war bislang immer ich würde sagen immer ein Erfolg.

00:44:43: Die Bilder sahen super aus.

00:44:45: Ich glaube, ich selber habe ja eine Drohne häufig mit dabei.

00:44:48: Meinen davon können wir im Marketing immer sehr gut partizipieren weil... ...ich sage mal so viele tolle Eindrücke weltweit von solchen Shows zu bekommen ist natürlich super!

00:44:56: Und wenn man das jetzt vergleicht mit einem Rorschow in Deutschland Wir haben unser Rorschomobil da gibt es dann eine Bratwurst und natürlich auch gerne mal paar Erfrischungsgetränke Cola Bier und Co.

00:45:06: Wie ist das denn in Brasilien?

00:45:07: Was hast du da denn auf Rorscho an Essen?

00:45:11: Ja, also mit so ein Rauschomobil dann von A nach B fahren zum einen Kunden zum anderen Kunden.

00:45:15: in Brasilien ist es ein bisschen schwierig.

00:45:17: Da sind die Entfernung halt wesentlich größer und deswegen machen wir das in solchen Ländern halt etwas anders.

00:45:24: Wir machen eine Rauschow und laden an alle Kunden aus dem Land ein sodass wir dann alle zusammen sind und uns auch austauschen können.

00:45:33: Genau was Essen betrifft Fleisch

00:45:38: Fleisch.

00:45:39: Das ist das Wichtigste, was dabei sein muss.

00:45:42: Also ein richtiges Barbecue dann wahrscheinlich?

00:45:44: Ein

00:45:44: richtiges barbecue also da sind dann praktisch Fleischstücke die haben sag mal diese Größe kommen dann auf dem Holzgrill und dann wird das ganz langsam werden sie dann ja gegrillt.

00:45:57: Gegrillte

00:45:58: geil!

00:45:59: Und wenn ich von so eine Reise wiederkomme Also speziell aus Südamerika wiederkomme, dann brauche ich die nächste Woche mindestens keine Rindfleisch.

00:46:14: Dann gibst du dir in der Kantine salatbar.

00:46:17: Ein

00:46:17: bisschen mehr gemacht.

00:46:21: Ich finde das total interessant.

00:46:22: also ganz ehrlich weil vieles kennt man ja so wie wir es hier in Deutschland vielleicht zentral Europa auch machen aber gerade so in diesen übersehmerten... man eben auch die unterschiedlichen Gegebenheiten und Kultur nehmen hat, das ist schon sehr bemerkenswert.

00:46:38: Aber in Südamerika oder wahrscheinlich Südafrika weißt du wahrscheinlich dann auch schon mal oder nicht?

00:46:43: Ja in Südafreka bin ich auch schon ziemlich oft in Südafrika gewesen tatsächlich.

00:46:52: Na ja die erste Male wo ich in welchen Ländern war habe ich so ziemlich auf dem Schirm.

00:46:57: Ich weiß tatsächlich, kann mich noch gut erinnern, dass erste Mal waren es im Jahr als ich nach Südafrika durfte.

00:47:04: Wahnsinn!

00:47:06: Ja, das war in der Nähe der Kapstadt geflogen und bin dort in einem Kartoffelangebauergebiet, d.h.

00:47:16: Sandfeld, dort durfte ich einen Selbstfahrer einsetzen.

00:47:19: Das war der erste Selbstfahrr, der SF-Honor-Fünfzig-Sächsig in dem Gebiet.

00:47:24: In Südafrika?

00:47:25: Zwei-tausend drei.

00:47:26: Ja.

00:47:26: Wahnsin!

00:47:27: Genau... Mir war aber nicht bewusst, was für Herausforderungen es dort geben wird.

00:47:36: Weil die Bedingungen, die ich da erlebt habe, waren ganz anders.

00:47:41: Man kann sich das vorstellen ... Besonders dieses kleine Gebiet ist ein Gebiet, wo viel Kartoffel angebaut werden.

00:47:55: Aber die Bedenkungen sind ... Man kann dich das vorstellen.

00:47:58: wie am Strand?

00:47:59: Also im Strand, Strandsand.

00:48:01: So ein richtiger Bühnensand, genau

00:48:03: richtig.

00:48:03: Auch so weiß wie man ihn eigentlich kennt von schönen Strandbildern?

00:48:06: Genau, genauso.

00:48:08: Man kann sich nicht vorstellen dass da Kartoffeln drin sind.

00:48:10: die Herausforderung war die Traktion warum sie sich dann für den Selbstfahrer entschieden haben.

00:48:18: Okay verstehe

00:48:19: und

00:48:20: ja auch das war eine Herausforderung mit dem selbstfahrer dann sagen wir mal die repassende Traktion hinzubekommen.

00:48:25: aber wir haben es hinbekommen Ja Wahnsinn.

00:48:29: Das war sehr beeindruckend und ich hab auch das Glück gehabt, dass ich dann noch bisschen die Medi-Gegen angucken konnte Und habe zu dem Zeitpunkt gesagt, das ist das Paradies auf Erden Südafrika so wundervoll So schön Man kann sich das gar nicht vorstellen.

00:48:46: Also billig Ganz ganz toll.

00:48:51: Ja, ich wusste auch nicht Dass ich zukünftig so oft nach Südafreka Reisen durfte.

00:48:59: Ich bin dann tatsächlich in den nächsten Jahren, ich bin drei Mal im Jahr bin ich da gewesen.

00:49:03: Weil immer wieder, naja, dann kam der nächste Selbstfahrer weil es tatsächlich auch gut gelaufen hat und dann kam die SE-Hundervtischsechzig dazu und solche Sachen.

00:49:12: Und ja...

00:49:14: Da war's jetzt in Summe über zehnmal in Südafrika?

00:49:17: Ja, so bestimmt zwanzig mal jetzt allein in Südafrika gewesen.

00:49:22: Auch schon bei unserem neuen Standort, den wir jetzt neu eröffnet haben?

00:49:25: Ja!

00:49:25: Auch da bin ich schon gewesen.

00:49:27: Ja.

00:49:28: Und dann kriegst du da ja die Entwicklung auch mit im Bereich der, ich sag jetzt mal wieder Kartoffeltechnik, wir sind ja bei Grimme, wenn sich das da auch weiterentwickelt hat?

00:49:37: Ja, genau!

00:49:37: Ich bin auch in einem eigenen Austausch natürlich mit unserem Kollegen vor Ort.

00:49:42: Gaffst du bei diesen ganzen Reisen... Du erzählst jetzt immer von den Sunny Side, gab es da auch mal so Momente wo du vielleicht noch ein bisschen Angst hattest oder Länder wo du gesagt hast Da hatten wir aber ich ganz schön, ich sag mal Glück gehabt oder das Stück vielleicht auch Angst oder sowas.

00:50:00: Gut dass du das ansprichst und auch das gehört dazu.

00:50:03: zu solchen Reisen scheint nicht immer die Sonne unterwegs genau.

00:50:09: man ist natürlich auch in Ländern unterwegs.

00:50:13: Oder man kommt in Situationen wo man denkt Was mache ich überhaupt hier?

00:50:19: Wieso tue

00:50:20: ich das?

00:50:20: warum tue Ich mir das eigentlich?

00:50:22: an Verstehe ich jetzt nicht.

00:50:27: Es gibt auch brenzliche Situationen, wo man dann teilweise mal ... Wo mit Waffen handiert wird?

00:50:34: Das ist so.

00:50:36: Okay!

00:50:37: Das habe ich auch einmal erlebt.

00:50:39: oder wo man halt die Hotels ... Sie sind auch nicht immer keine drei Sterne-Hotels.

00:50:47: Ich musste mir den Arbeitsanzug wieder anziehen als ich ins Bett gegangen bin.

00:50:52: Mütze auf und nur nicht an denken, wo man gerade ist.

00:50:57: Also auch so was gibt's.

00:51:00: Aber

00:51:01: genau das gehört auch dazu.

00:51:02: Wichtig ist nicht immer sofort Kopf in den Sand stecken.

00:51:06: es gibt gute Zeiten es gibt schlechte Zeiten und da muss man dann auch mal durch.

00:51:13: und letztendlich war für mich immer das wichtige meine Arbeit die hat mich einfach erfüllt.

00:51:19: und unterm Strich wenn man dann immer zurückdenkt, was doch nicht interessant.

00:51:25: Auch wenn es mal richtig schlecht

00:51:27: war oder wenn wir mal mal richtig in dem Moment gedacht haben ist, was mache ich hier?

00:51:31: Und auch wirklich auch ein bisschen Angst vielleicht auch mal hatte, wenn du sagst, wenn da Leute mit Waffen hantieren und daneben dir stehen und du denkst, ich habe doch jetzt gar nichts gemacht.

00:51:41: Ja genau.

00:51:43: Wahrscheinlich Korruptionen in einigen Ländern ist auch

00:51:46: so etwas gibt's.

00:51:50: Und wie gesagt, man muss einfach dann mal auch mal das so akzeptieren wie es ist und sofort den Kopf ins Anstecken.

00:52:01: Ja!

00:52:02: Nur durch diese Erfahrung die du gut abgesammelt hast kannst du heute hier sitzen und darüber auch erzählen weil sonst nach dem Motto...

00:52:10: Und heute habe ich tatsächlich Noch viel weniger, sagen wir bedenken oder es hält mich noch viel weniger zurück in neue Länder zu fahren die ich noch nicht kenne.

00:52:23: Ich bin ja auch noch viele Länder gewesen wo ich leider noch nicht gewesen bin.

00:52:29: Gibt's

00:52:29: da so ein Top-Land wo du sagst das würde mir nochmal richtig reizen dass sich dann nochmal hinkommen?

00:52:36: Ja ich würde gerne nach Indien.

00:52:39: Und genau, ich bin tatsächlich noch nicht in Indien gewesen.

00:52:41: Obwohl wir da unser Join-Venture haben mit Shaktiman.

00:52:44: Aber nee, tatsächlich bin ich da noch nicht gewesen.

00:52:47: Da noch nicht?

00:52:48: Asien warst du schon, also China oben... Wie sieht's mit Japan aus?

00:52:52: Ja, aber dann bin ich schon ein paar mal gewesen ja.

00:52:54: Ich glaub, auch schon ein Paar Mal gewesen.

00:52:56: Was hast du da gemacht?

00:52:57: Japan habe ich Maschinen eingesetzt.

00:53:01: Genau, Maschine eingesetzt, Schulungen gegeben auch in Japan.

00:53:06: Genau.

00:53:07: Und das spielt sich meistens auf Hokkaido ab, also der Nordinsel.

00:53:11: Da muss man einmal nach Tokio und dann nochmal im Flieger oben auf dem Nordseinsel weiter

00:53:15: nach

00:53:15: oben.

00:53:16: Ja genau auch ein sehr interessantes Land.

00:53:19: Was setzen die da so für Technik ein?

00:53:21: Ich habe überhaupt keine Ahnung.

00:53:22: Also vom großen Maschinen, kleinen Maschines selbst Fahrer...

00:53:25: Vergangenheit waren das hauptsächlich Einreier SE-Hundertvierzig.

00:53:30: Heute sind das auch Evos oder Selbstfahrer.

00:53:34: SR-Fonder Fünfzig läuft

00:53:36: Und auch größere Richtung Ventor oder ähnliches?

00:53:39: Ventor, ja.

00:53:40: Wir haben mittlerweile auf Ventor in Japan laufen tatsächlich, also unser größter Selbstfahrer.

00:53:46: Ja ist auch genau.

00:53:48: Auch das gibt's!

00:53:50: Also Ventor läuft überall auf

00:53:53: der Welt.

00:53:54: Kanada und Nordamerika.

00:53:56: Kanadan und Nordammerika.

00:53:57: wir haben einige in den USA laufen, in Kanada, in Japan... In Italien haben wir unseren ersten gerade verkauft.

00:54:10: Was du da

00:54:10: oben in den ganzen Staaten der Lettland, Litauen und Estland warst du da auch schon mal?

00:54:17: Ja also als ich damals mich viel in Polen aufgehalten habe war das natürlich nach dass nahe, wenn einer nach Lettlands oder Estland oder Litauen musste, dass ich angerufen werde weil ich war ja sowieso schon in Poln.

00:54:32: Also bin ich dann auch öfters mal nach Litauen gefahren, Lettland genau.

00:54:37: Und habt du was dann auch Service aktiv?

00:54:40: Irgendwie Probleme gelöst oder Maschinen eingesetzt?

00:54:43: Ja, genau.

00:54:44: Gab es da irgendwie so eine Geschichte die dich so geprägt hat, sag ich mal, die dir vielleicht die Augen ein Stück weit geöffnet habe oder einfach mal eine andere Sichtweise auf Dinge dann gelehrt hat?

00:54:56: Ähm ja wir haben... Also in in Lettland tatsächlich haben wir eine Maschine damals eingesetzt.

00:55:08: Eine SE-Undertfünfzigsechzig war das, zwei Stück tatsächlich

00:55:12: oder

00:55:15: auch in Litauen und ich habe in diesen Ländern kennengelernt dass bevor die Maschine dann eingesetzt wird getauft werden diese Maschinen.

00:55:28: Also das wird dann tatsächlich wie so eine Schiffstaufe, wird die Maschine getauft und am Rad an der Felge gefeiert als neue Maschine zu dem Fuhrpark jetzt, die jetzt zu dem Unternehmen gehört und wird dann mit einer roten Schleife versehen.

00:55:48: da kommt ja ne rote Schleipe an die Maschine dran was dann Glück bedeuten soll.

00:55:56: Also das Schleife soll Glück bringen oder die Maschine soll Glück bringen und sägen, ja?

00:56:01: Okay

00:56:02: wow!

00:56:03: Und das war für mich auch, habe ich vorher auch so noch nicht gesehen...

00:56:07: Das fühlte ich auch zum ersten Mal, dass man also von Schiffen genau kennt man das ja, aber so von Kartoffelrohnen... Maschinen-Taufe,

00:56:13: ja, das war sehr interessant.

00:56:16: Gibt es eine andere Art von Maschinentaufen, die du mal mitbekommen hast in den letzten Jahren?

00:56:20: Ich meine das wird sich ja schon sehr interessant an.

00:56:23: Ja wir haben... Das war auch in Lettland zum Beispiel... Da war das glaube ich.

00:56:29: Wir haben ne Maschine eingesetzt.

00:56:31: der Kunde war sowas von super zufrieden und wollte uns gar nicht fahren lassen, wollte uns einladen auf zum Abendessen und zum Feiern.

00:56:44: Naja, ich war mit einem Kollegen der Wort vor Ort und wir wollten tatsächlich auch wieder zurück nach Polen.

00:56:49: Weil wir da noch Arbeit hatten, haben wir gesagt ne, wir ... Dankeschön!

00:56:52: Wir nehmen dann doch wieder ein Hotel, fahren noch ein Stückchen wieder zurück... Und er hatte uns praktisch den ganzen Bulli mehr oder weniger vollgestellt mit Spezialitäten, flüssigen Spezialität.

00:57:11: Wir sind dann halt zum Hotel gefahren und wir fanden das so super.

00:57:14: Und es war so ein toller, gasfreundlich Halt.

00:57:17: Ja.

00:57:18: Dann haben wir uns ... Na ja, wir haben uns vor das Hotel gestellt.

00:57:23: Einen Schatten kommen wir später.

00:57:24: Lass uns erst mal ein bisschen feiern auf diesen Erfolg.

00:57:27: Genau, dann haben wir eine von diesen Spezialitäten... Auf diesen Kartenständer gestellt.

00:57:36: Das war dann irgendwann spät nachts oder ich glaube im zwei Uhr nachts sowas, bis wir dann letztendlich ins Hotel ein gecheckter Einwärts.

00:57:47: Das war toll!

00:57:48: Das war so spontan, das war einfach genau.

00:57:51: Wir waren schmutzig und sind einfach so blau wie es ist.

00:57:57: Wie ihr das Thema nicht planbar auf einen zukommen lassen und aus der Situation das Beste... ... in dem Feinland bis nach zwei Uhr, dann einfach den Moment einfach genießen.

00:58:07: Genau und das darf man auch mal auf dem Erfolg feiern.

00:58:11: Ja definitiv, definitiv.

00:58:14: Wahnsinn interessant!

00:58:18: Gibt's da so ein Fleckchen auf der Erde?

00:58:22: Was ist denn mit Australien?

00:58:23: Neuseeland fällt mir jetzt gerade so ein?

00:58:27: Auch da bin ich schon... hingereist in Neuseeland oder Australien, Tasmanien.

00:58:36: Genau tatsächlich einmal auch alles in einem in einer Reise abgeflogen.

00:58:45: Dort haben wir ja auch viele Maschinen-Einsatz also ob das Selbstfahrer ist oder Evros.

00:58:52: Gezogene

00:58:53: Maschine?

00:58:53: Ja und

00:58:57: Und das auch alles so in der Tätigkeit noch als Service-Kollege, Service-Techniker oder auch schon in der jetzigen Rolle als Produktspezialist?

00:59:05: Ja also Ozeanien gehörte zu Anfang.

00:59:09: Zu unseren Märken über See ist aber dann Gewechselt zu einem anderen Hub.

00:59:13: Genau, zu einer anderen Luzernitätsorganisation.

00:59:18: Also da sind wir nicht mehr viel zuständig damals zu sein.

00:59:22: Zu meinen Servicezeiten bin ich Bin ich in Australien gewesen, auch in Neuseeland und wie gesagt auch in Tasmanien.

00:59:29: Und ja das war auch eine super Erfahrung.

00:59:35: Wo sieht man sonst Kängurus?

00:59:36: In der freien Wildnis als Beispiel...

00:59:39: Ja!

00:59:40: ...und ja auch da habe ich gemerkt wie anders das Leben ist zum Beispiel in Tasmania.

00:59:51: Ja.

00:59:51: In Tasmanien, da sind wir damals in ein wunderschönes Land also

00:59:56: ganz... Gute Privat noch mal bereisen wollen?

00:59:58: Das

00:59:58: unbedingt ja!

00:59:59: Da würde ich gerne nochmal hin ist ein bisschen weit weg aber da würde ich gern nochmal hin.

01:00:04: auch die Menschen sind sowas von entspannend.

01:00:09: das habe ich auch im Flughafen gemerkt als ich zurück nach Melbourne wollte.

01:00:16: Wir sind praktisch in den Flughafen reingegangen und haben unsere Koffer abgegeben.

01:00:21: Und konnten direkt ins Flugzeug steigen, also ohne großartige Kontrolle.

01:00:28: Der Pass wurde vorgezeigt aber keine Kontrolle

01:00:30: nichts.

01:00:30: Ja ungewöhnlich ja!

01:00:31: Das

01:00:31: habe ich vorher ausruhen noch nicht...ja das ist sehr ungewönlich genau.

01:00:36: Ich war mit einem Australier da unterwegs und auf dem Weg nach Melbourne hab' ich dann auch drüber Witze gemacht.

01:00:44: Ja, und diesen selben Witz hab ich dann auch am Flughafen losgelassen.

01:00:50: Weil im Flughafe, als wir angekommen sind ... hat die Personenkontrolle stattgefunden was für mich keinen Sinn gemacht hat.

01:00:59: Ja?

01:00:59: Okay!

01:01:00: Das wär ja schon zu spät gewesen wenn irgendetwas nicht in Ordnung gewesen wäre.

01:01:04: Na ja da habe ich so einen flapsigen Bombenspruch los gelassen.

01:01:09: Und das wollten die gar nicht hören.

01:01:14: Also, die Lehre daraus ist vorsichtig mit solchen Sprüchen aufreisen.

01:01:19: Der Timing ist immer nicht so super gewesen.

01:01:21: Immer vorsichtig was man davon sieht.

01:01:26: Geil!

01:01:27: Ja also ich sage mal wenn man jetzt auch hört Tasmanien Australien Südamerika Südafrika würde ich jetzt aus meiner Perspektive gerade behaupten du bist da am Arbeiten wo ich mir vorstellen würde Urlaub zu machen Mit allen Konsequenzen und allen Vornachteilen die aber auch diese Diese Vielfältigkeit, diese Reisebereitschaft auch mit sich bringt.

01:01:46: Ja also nicht zu hundert Prozent.

01:01:49: ich bin auch dort wo man nicht unbedingt Urlaub machen möchte.

01:01:54: das ist auch so.

01:01:55: Hast du da noch mal irgendwie so ein Land in meinen?

01:01:58: Nur um das klarzustellen.

01:02:01: Na ja also klar bin ich überlege Irak würde ich jetzt nicht unbedingt Urlaub machen.

01:02:09: Super nette Leute, gasfreundlich habe sowas Gasfreundliches also selten erlebt auch im Pakistan zum Beispiel.

01:02:16: das war auch bin ich tatsächlich im letzten Jahr noch gewesen.

01:02:25: Da ist die Sicherheitslage etwas andere.

01:02:30: da sieht man Personenschutz oder wenn man in den Hotel übernachtet, das ist alles abgeriegelt.

01:02:39: Das wird alles überwacht.

01:02:40: Da sind schon andere Umstände vor Ort.

01:02:45: Das muss man akzeptieren.

01:02:47: Genau.

01:02:48: Heißt noch lange nichts aber die Sicherheitslage ist anders.

01:02:55: Und der Verkehr ist auch ein anderer in Pakistan.

01:02:58: Also sowas hab ich selbst in Afrika noch nicht erlebt, was ich in Pakistan erlebt habe.

01:03:02: Wie

01:03:02: kann ich mir das vorstellen?

01:03:04: Also komplett kaosmäßig.

01:03:06: wir war oder...

01:03:08: Ja man kann also dass es ungefähr so auf zweispurigen Straßen fahren sechs Autos nebeneinander.

01:03:15: Bisschen!

01:03:17: Auf beiden Seiten fahren die Autos dann irgendwo über den Grünstreifen oder zwischen Bäume durch um sich irgendwie nach vorne zu arbeiten.

01:03:26: Wusel, das war einfach... Das war ein Abenteuer.

01:03:33: Und ich war fester von überzeugt dass wir nicht ohne Kratzer ankommen.

01:03:39: Also Kratze an den Personen oder zumindest einem Auto.

01:03:45: Hat dann noch geklappt?

01:03:46: Ja es hat geklappt.

01:03:48: genau die haben's drauf.

01:03:50: da können wir noch das Autofahren lernen

01:03:54: Autofahren und wahrscheinlich auch viel Roller oder nicht, wenn ich so...

01:03:56: Ja ja.

01:03:57: Viel Roller genau das auch im Lkw ist da zwischen also ohne Regeln irgendwie nach vorne arbeiten.

01:04:04: Das Wahnsinn!

01:04:06: Das ist wirklich cool.

01:04:07: Ich kam mich nur mal meine Zeit damals in China ein und da war für mich eine ganz neue Erfahrung dass man, wenn man an der Kreuzung steht, man darf immer rechts abbiegen.

01:04:15: Das war für me so'n Undingen und die ersten Male.

01:04:17: ich saß immer auf dieser Hilfe.

01:04:18: was passiert hier jetzt gleich?

01:04:20: Und es ging immer alles gut.

01:04:24: Es geht immer alles gut.

01:04:25: Man muss da Vertrauen haben, ja?

01:04:27: Ja und es einfach ein bisschen auf sich zukommen lassen.

01:04:30: Ja genau!

01:04:32: Wie würdest du über die letzten sieben, zwanzig Jahre Revue passieren lässt?

01:04:37: Du warst viel unterwegs also du kannst viel zum Thema Reisen und auch die Reisemöglichkeiten wahrscheinlich viel erzählen und auch zum Thema Technik bei Grimme, die sich verändert hat.

01:04:48: Wenn du das jetzt mal in zwei drei Sätzen beschreiben würdest wie würdest die Entwicklung zusammenfassen.

01:04:55: Was ist einfacher geworden, was ist auch vielleicht aufwendiger geworden?

01:04:59: Was würdest du dir vielleicht wünschen wenn es so wäre wie damals oder umgekehrt?

01:05:05: Also ja, wenn ich das vergleiche zu damals sprich vor rund... ...und zwanzig Jahren Das Produktportfolio hat sich extrem vergrößert.

01:05:20: Wir hatten damals und Anführungsstrichen ein paar Maschintypen, wo wir genau wussten was daran möglich ist in Trenngeräten oder an die Bandeilung oder Ausstattungsmöglichkeiten.

01:05:39: Das hat sich enorm verändert.

01:05:41: Wir haben heute wesentlich mehr Optionsmöglichkeiten.

01:05:47: eine Maschine besteht im Grunde genommen aus Optionen Das kann man so sagen.

01:05:51: Und das zeigt sich alleine ja auch schon an den verschiedenen Trenngeräten, die wir heute einsetzen.

01:05:57: Ob das ... Also Igibänder sind verschiedene Igibender, verschiedene Kombinationen aus Igiband und Fingerband.

01:06:06: Das hat sich extrem verändert.

01:06:10: Aber ich meine, das ist ja klar, wenn wir uns international aufstellen wollen und weitere Märkte werden entwickelt Dann brauchen wir entsprechend auch die passende Technik dafür.

01:06:24: Muss er auf die lokalen Gegebenheiten ja auch einstellen und auch einlassen.

01:06:27: in dem Fall?

01:06:28: Genau, richtig!

01:06:29: Und ich meine das entwickeln wir nicht weil wir gerade Lust dazu haben.

01:06:33: Das sind Anforderungen die kommen aus den Märkten Aus unseren Erfahrungen die wir bislang gemacht haben.

01:06:43: Da gibt es irgendwie gefühlt keine Grenze.

01:06:45: Und in der Digitalisierung natürlich auch, was gab's damals an Digitalisierung?

01:06:50: Das war sehr überschaubar!

01:06:52: Wir hatten zwar schon einen Bedienterminal-Kennbus-System, heute ist das ISO-Bus-Ssystem und es kommen immer mehr Funktionalitäten hinzu... wie Speedtronic-Rus oder einfach ... Ja, die ganzen

01:07:06: Regelungen.

01:07:07: Assistenzsysteme,

01:07:08: ja.

01:07:08: Assistance-Systeme genau um einfach die Auslastung der Maschine voll auszureizen und auch den Fahrer zu entlassen.

01:07:17: Komfort.

01:07:18: Ja, bei dir auf Freundlichkeit.

01:07:20: Genau.

01:07:20: Entlastung.

01:07:22: Und in Bezug auf das Thema Reisetätigkeit, so die Geschichten Richtung Polen mit einem Bulli oder mit dem Auto mit einer Atlas-Karte.

01:07:32: und heute hast du überall ein Navigationssystem, du hast dein Smartphone dabei in deinem Tablet.

01:07:37: Du sitzt am Flughafen kannst von da aus arbeiten weil damals ... In den anfängenden Jahr unvorstellbar?

01:07:43: Ja ja die Welt ist dadurch kleiner geworden das ist

01:07:48: auch so.

01:07:49: Kleiner und aber auch viel viel vernetzter.

01:07:54: Und ich glaube dass sich das auch vielleicht kannst du es anders beurteilen aber ich glaube das merkt man auch In Richtung unserer Kunden, also damals war man eben weil man ja noch nicht so diesen Zugang zum Netz hatte zum Internet.

01:08:05: War es hier immer viel auf deine eigenen Lösungen bedacht?

01:08:09: Nach dem Motto hat in den letzten Generationen geklappt mit der Maschine.

01:08:13: ich bleib bei dieser Art von Maschine beispielsweise.

01:08:15: und heute durch die soziale Netzwerke, durch das Internet sieht man halt eben auch Geschichten aus anderen Ländern, die dann den Kunden auch nochmal wieder zum Ja vielleicht überdenken nochmal anregen und sagen, wir probieren doch noch mal ein anderes System.

01:08:29: Ein anderes Verfahren?

01:08:30: Ja absolut!

01:08:31: Auch das ist ja auch richtig so.

01:08:34: Wir wollen ja auch immer schlagkräftiger werden und immer mehr rausholen.

01:08:43: Immer mehr Leistung fahren.

01:08:46: Mehr Leistungen, Produktschonung, Thema Fahrerentlastung... Ja, wir haben über die ganze Entwicklung jetzt auch für was du mitbekommen hast in Bezug auf Grimmeproduktportfolio.

01:08:58: In Bezug Auf Reise-Tätigkeiten wie sich auch die Reisemöglichkeiten geändert haben und ich nenne es mal Warm Up Gespräch.

01:09:06: am Anfang hast du mir von einer Persönlichkeit erzählt... ...die du mal selber getroffen hast als du in Amerika warst unterwegs in Idaho wo du auch mal in Zeit lang gelebt hast.

01:09:18: Wie kam es dazu dass du als Produktspezialist für Kartoffeltechnik ein Foto mit Arnold Schwarzenegger gemacht hat.

01:09:29: Wie schon erwähnt, ich hab ja damals in Eiderhoh gewohnt... ...für eine Zeit lang und im Winter sind wir Skifahren gewesen.

01:09:39: In Eiderhöhe gibt's einen ganz besonderen oder beliebten Ort, Sun Valley heißt der.

01:09:45: Und da sind wir hingefahren über das Wochenende Und traumhaft, also traumhafte Regierung dort.

01:09:54: Ich hab im Vorfeld schon mal hier und da mitbekommen, dass auch Promis Skifahren sollen, vielleicht auch leben sollen usw.

01:10:06: Auf jeden Fall sind wir dann dort zum Skifahrern gewesen.

01:10:10: Wir sind über Nacht und an der Morgen sind wir zurück und haben einen Zwischenstopp gemacht, Ort Ketschum.

01:10:19: Und dort sind wir in einem Restaurant gegangen, um zu frühstücken.

01:10:26: Ja, als wir dann zum Tisch gebeten wurden, standen wir dann vorm Tisch und auf einmal sagte mir jemand ... Ach guck mal da steht Arnold Schwarzenegger.

01:10:39: Wo denn?

01:10:40: Direkt hinter dir ja!

01:10:41: Ich dreh mich um und dann auf einmal stand Arnold Schwarcenegger hinter mir.

01:10:46: Okay ich ... Oh hallo Hallo.

01:10:49: Ja, da hat uns er wohl verstanden.

01:10:53: Er versteht ja auch Deutsch und ... Das war eine Überraschung, wo wir natürlich gar nicht mitgerechnet haben.

01:11:01: Wir haben dann uns hingesetzt, haben gefrühstückt.

01:11:03: Arnold hat sich neben uns gesagt an Tisch.

01:11:06: Wie sind das denn du?

01:11:10: Genau!

01:11:10: Und er war noch mit zwei, drei anderen Personen dabei.

01:11:15: Und ja, das war gut.

01:11:17: Als wir dann aufgestanden sind... Wir mussten natürlich ein bisschen eher aufstehen als bevor er uns wegläuft ohne Foto.

01:11:27: Also haben wir da noch eine Foto gemacht und naja, war super!

01:11:32: Er hat sich hinter mir hingestellt und mal auf meine Schulter gelegt.

01:11:39: Wir haben noch ein tolles Foto zusammen gemacht, ja das war gut.

01:11:40: Geil!

01:11:42: Mega geil!

01:11:42: So nah kann man selten an solchen Promis

01:11:46: sagen und hast du noch weitere so in deinen Jahren oder so getroffen?

01:11:50: Fällt auf Flughälfen oder sonst irgendwo?

01:11:53: Ja ich habe auch.

01:11:54: Das ist nicht im Vergleich zu Arnold jetzt also genau.

01:12:01: Wahnsinn Jetzt, ich habe ja gerade schon mal so ein bisschen erzählt.

01:12:04: Du bist viel in den Ländern unterwegs gewesen oder bist in den Ländern wo ich gerne mal Urlaub machen würde und du machst auch immer sehr viele Bilder und Videos von denen wir auch partizipieren und die wir auch gerne bei uns im Marketing einsetzen.

01:12:18: was waren für dich die schönsten aber vielleicht auch die abgefahrensten Gegenden wo du mal Kartoffeln geflanzt gerodet hast?

01:12:30: Na, abgefahrene Gegenwahn zum Beispiel fällt mir gerade ein im Irak.

01:12:37: Wir sind unten in Süden von Irak gewesen mit einer Wüste und ich hab da meine Drohne steigen lassen und mir das von oben angeguckt.

01:12:45: kann man sie nicht vorstellen?

01:12:46: also Kreisberechnung grüne Flecken mitten in der Wüse.

01:12:50: Das war schon krass.

01:12:54: oder ich mein Nordamerika ist ein Traum.

01:12:57: Ich hab damals, ich habe vorhin gesagt, also Südafrika ist Paradies auf Erden.

01:13:02: Ist es auch?

01:13:04: Aber der Westen der USA

01:13:05: auch.

01:13:06: Ja das hat's mir voll angetan.

01:13:09: Traumhaft gerade mit dem Nationalpark.

01:13:11: oder die Wüste an sich auch und dort haben wir auch Kartoffeln gerodet.

01:13:15: Wir haben großen Kunden in Kalifornien, der halt mit seinen Maschinen mit Selbstfahrern tatsächlich durch den Westen Turnt Kalifornien, Nevada, Arizona, Utah, Washington.

01:13:30: Und es ist praktisch immer unterwegs und der rodet auch in Nevada eine Wüste.

01:13:37: Mitten in einer Wüse?

01:13:38: Ja genau mitten in der Wüstel Wir sind das ist in der Nähe von Rachel.

01:13:46: Das ist die nächst größere Stadt.

01:13:48: auf jeden Fall Sind wir dort am Boden gewesen waren.

01:13:52: im Feld Ganz hinten habe ich Gebäude gesehen und oben flugen Flugzeuge, große Tarn-Kappenbomber.

01:14:06: Ich hab gefragt was hier los ist?

01:14:09: Was ist das?

01:14:10: Und dann meinten die, dass wäre Area Fifty

01:14:16: One!

01:14:17: Da haben wir tatsächlich Kartoffeln geruht.

01:14:19: in der Nähe ja also wow okay da wo die diese außeredischen Mal gesichtet worden sein sollen.

01:14:28: Auf jeden Fall diese geheime Militärstation.

01:14:33: Und das war krass, dass wir da Kartoffeln roten, da kommt man ja so auch nicht

01:14:37: mehr.

01:14:37: Da kommt es auch nicht alle Tage mal her, ich wollte gerade sagen... Wow!

01:14:41: Das sind wirklich skurrile Orte oder beeindruckende Orte, sag' ich mal wo man in den Kartoffel holt.

01:14:47: In Südafrika hat es ja noch gesagt im Sandfield gegen da wirklich im Sand, im Beach Sand mehr oder weniger, wirklich Kartoffeln gerodet.

01:14:57: Area-Fifty One, Iran, mitten in der Wüste, China ... Also ...

01:15:02: Ja, ja, ja.

01:15:03: Genau.

01:15:05: Man kann darüber lange sprechen genau.

01:15:07: Ich könnte so viele Geschichten noch erzählen.

01:15:09: Ich weiß nicht, ob die Zeit dafür heute gegeben wird?

01:15:14: Wir können sie immer nochmal wieder erweitern um einen Teil zwei mehr und weniger.

01:15:18: Du hast es gerade auch gesagt, da stehen noch weitere Touren an.

01:15:22: Wir haben jetzt noch gar nicht so viel über dein jetzigen Job, was das genau im Detail bedeutet.

01:15:28: Produktspezialist aber ich denke so hin und wieder ein paar Sachen hast du uns mal einen Einblick gegeben und man hört einfach aus dass du wirklich diesen Job aber auch stückweit die Firma mitlebst.

01:15:41: Ja auf jeden Fall In den letzten sieben zwanzig Jahren habe ich so viele erlebt.

01:15:49: Ich durfte soviel Ich durfte, das ist nicht selbstverständlich.

01:15:53: Ich bin auch so dankbar dass ich so viel erleben durfte in dieser Zeit.

01:15:59: So viele... Auch die Entwicklung der Technik.

01:16:05: Alleine das auch.

01:16:06: Ist so interessant oder verschiedene Anbaubedingungen.

01:16:12: Aber man soll nicht vergessen hinter den Maschinen stehen immer auch die Menschen.

01:16:17: Genau, das ist ganz wichtig.

01:16:19: Und ich bin sehr dankbar dass ich auch so viele Menschen verschiedene Kulturen kennengelernt habe

01:16:26: und

01:16:27: Freunde hab.

01:16:29: Ja, Freunde

01:16:29: auf der ganzen Welt.

01:16:32: Sehr schön Henrik!

01:16:33: Es waren ja schöne Worte eigentlich mehr oder weniger zum Schluss.

01:16:37: also ich muss ganz ehrlich sagen Ich bin echt geflasht was du alles erlebt hast und ich freue mich, dass du dieses mit uns mit mir geteilt hast.

01:16:47: Weil ich glaube das gibt noch mal so einen Einblick wie vielfältig auch so ein Job hier bei uns sein kann und was mein Ammer für sich privat und persönlich einfach für die Weiterentwicklung einfach auch mitnehmen kann durch solche Reisen.

01:17:03: Ja Heinrich vielen lieben Dank für deine Zeit, für eine Ausführung.

01:17:05: es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich denke wir werden bestimmt nochmal ein zweites Mal zusammenkommen.

01:17:10: Sehr gerne, mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht.

01:17:12: Danke schön!

01:17:12: Super

01:17:13: vielen Dank.

01:17:13: und ja liebe Zuhörer wenn's euch gefallen hast oder euch gefallen hat dann lasst es uns doch gerne wissen.

01:17:20: schreibt gerne nochmal wieder in die Kommentare was euch noch mal wieder interessieren würde und ansonsten würd ich sagen vielen dank fürs reinhören fürs ja zuschauen und wir sehen uns bald wieder.

01:17:30: bis dann ciao ciao.

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