#10 - Produktmanagement bei GRIMME mit Philipp Blumhoff
Shownotes
In der zehnten Folge des GRIMME Studio Podcasts haben wir Philipp Blumhoff zu Gast. Er arbeitet im Produkt- & Geschäftsfeldmanagement der Frühjahrstechnik bei GRIMME. Was genau hinter diesem Aufgabenbereich steckt und was alles für eine erfolgreiche Lege-Kampagne von Nöten sein kann, erfahrt ihr in dieser Folge.
Viel Spaß!
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00:00:16: Hallo und herzlich willkommen hier wieder aus dem Grimme-Podcaststudio.
00:00:20: Heute habe ich wieder einen interessanten Gast dabei, wir beschäftigen uns heute mit dem Bereich der Kartoffellegetechnik.
00:00:27: Und immer wenn wir an Kartoffeln denken, denken wir meistens an die Ernte dann, wenn die Kartoffele aus der Erde rauskommt aber... Der Grundstein wird im Frühjahr bereits gelegt in der Legetechnik oder beziehungsweise mit der Legetechnik und dafür hab' ich heut mein Kollegen Felle Brumhoff dabei!
00:00:44: Ja Philipp, ich hab's ja gerade im Intro schon so ein bisschen gesagt.
00:00:47: Früherstechnik ist oft ein sehr unterschätztes Thema wenn wir an die Kartoffel denken.
00:00:53: dabei ist es ja so elementar wichtig und dafür zählst du dich hier bei uns verantwortlich.
00:01:00: aber ich würde mal gerne von dir wissen wie kam es überhaupt zu dieser Leidenschaft in der Frühjahrstechnika bei Grimme?
00:01:08: Was soll ich dazu sagen Maxi?
00:01:11: Ich habe da einen ganz klassischen Werdegang vom Hof von der Jugend an auch schon Interesse an der Kartoffel gehabt.
00:01:19: Dann aber doch einen technischen Werdegang irgendwo eingeschlagen nach dem Abi, einem kurzen Abstecher mit Wehrdienst dann eine klassische Schlosserausbildung gemacht noch ein bisschen gearbeitet und dann in den Maschinenbaustudium hinterhergeschoben.
00:01:35: Und ja die Landtechnik, Landwirtschaft hat mich dann doch nie so losgelassen sodass ich den Weg zu Grimme gefunden habe Und hier, ja vor jetzt mittlerweile über neun Jahren als Produktmanager angefangen hab.
00:01:51: Auch damals schon in der Frühjahrstechnik im Hause und bin die ganzen Jahre dabei geblieben und habe mich die Jahre dann halt intensiv mit der Frühjarstechnique, Legetechnik also den ganzen großen Bereich, den wir im Hause haben damit auseinandergesetzt.
00:02:11: Ja, du sagst es schon den ganz großen Bereich ist umfasst eine Vielzahl an Maschinen.
00:02:15: Diese Kategorie aber bevor wir da tiefer drauf einsteigen würde ich gerne chronologisch noch mal starten.
00:02:21: Du sagst du hast eine Schlosserausbildung gemacht.
00:02:25: Was genau oder in welche Richtung?
00:02:26: auch Richtung Landtechnik?
00:02:27: Oder kfz oder wie hast du dir oder wie kam das zustande?
00:02:32: Nein, da war ich dann ja doch der Land Technik nicht ganz abgeneicht.
00:02:37: Ich habe das damals schon im Sondermaschinenbau gemacht.
00:02:39: kommunalmaschinen haben wir produziert und gebaut.
00:02:44: Auch damals halt wirklich schon immer speziell auf Kundenwünsche eingegangen, jede Maschine individuell nichts von der Stange.
00:02:53: Es ging sehr viel um Gewässerpflege, Grabenpflege ... Und ja auch damals schon habe ich viel zu tun gehabt mit rotierenden Wellen, sprich Schlägelmulchern und Sachen die bis in Boden gegangen sind Ja und habe da dann meine Ausbildung gemacht, eine Zeit lang dort auch noch gearbeitet.
00:03:16: Mich dort ausgezeichnet für später Reparaturen, auch da das Improvisieren gelernt sagen wir es mal so bis ich mich dann ja dazu entschlossen hab nochmal einen Schritt weiter zu gehen und dann ein Maschinenbaustudium dranzuhängen.
00:03:33: und dass dann schon aber in Fachrichtung Landtechnik ausgerichtet weil da war für mich schon ... Die Leidenschaft und sowas klar, dass man auf jeden Fall in der Branche bleiben möchte.
00:03:42: Ja, ich wollte sagen du hast ja gesagt du kommst vom Landwirtschaftlichen Hof auch mit Kartoffeln schon zu tun gehabt.
00:03:48: also von daher kam dann wahrscheinlich da so ein bisschen auch der Drill.
00:03:52: okay ich habe hier meine super Ausbildung in der Tasche vor allem auch dieses Hands on selber was wir gesagt improvisiert und schon mit drehenden Wellen gearbeitet Und dann später nach dem Studium direkt bei Grimme eingestiegen.
00:04:05: oder gab es da noch eine Zwischenposition?
00:04:09: Nein, also nach dem Abschluss.
00:04:10: Ich habe meine Abschlussarbeit zwar beim anderen Unternehmen gemacht aber bin danach doch direkt hier eingestiegene und wie gesagt damals als Produktmanager gestartet und hab dann den Bereich sukzessive mit weiterentwickelt.
00:04:29: Ja, bin immer wirklich den Bereich Frühjahrstechnik aber treu geblieben.
00:04:33: Trotz irgendwelcher Umstrukturierungen wie man so gerne sagt... ...bin ich immer ja wirklich dem Produktbereich verbunden
00:04:42: gebliebt.".
00:04:43: Da siehst du wahrscheinlich auch viele Parallelen zum damaligen Sondermaschinenbau und Improvisieren und Sonderlösung.
00:04:51: Ich weiß nicht wie es dir geht, aber aus dem Marketing sehe ich häufig auch die Legemaschine im Einsatz.
00:04:57: gefühlt sieht eine immer anders aus als die andere.
00:05:00: Ja, das ist wohl so da hast du ziemlich recht.
00:05:03: also wir haben schon ja ein wirklich sehr großes Portfolio und Optionsvielfalt die wir haben um ja auf möglichst viele Bedingungen auch reagieren zu können.
00:05:14: Und dennoch kommt es vor dass wir in den Produktbereich sind wo wir auch noch sehr viele individuelle Kundenwünsche erfüllen.
00:05:20: Also dieser ganze Bereich ich sag mal Sonderbau außerhalb einer Standardpreisliste Gerade das, was uns als Grimau irgendwie groß gemacht hat schon die letzten Jahrzehnte.
00:05:32: Das wird bei uns im Produktbereich wirklich sehr groß gelebt.
00:05:36: da ist es gut dass wir dann eine sehr flexible Technik haben mit der man sowas dann auch umsetzen kann und wie er diese Kundenwünsche teilweise richtige Sonderbauten realisieren können in den Markt bringen.
00:05:51: Wahnsinn ja!
00:05:52: Da stelle ich mir sehr interessant vor aber gleichzeitig Ja, wie soll ich sagen aufwendig?
00:05:56: Aber ich glaube da ist auch nachher vielleicht so der Reiz immer etwas Neues wiederzuentwickeln.
00:06:01: Aber nochmal einen Schritt zurück!
00:06:02: Du sagst du bist dann hier nach dem Studium als Produktmanager in der Frühjahrstechnik gestartet.
00:06:08: Wo positioniert sich?
00:06:09: oder ich sage mal wo hast du dich damals als Produkt-Manager positioniert?
00:06:13: was waren so deine Aufgaben und wie hast du das denn quasi hier bei Grimme umgesetzt?
00:06:19: Damals war es klassisch so aufgebaut, dass ich dort als Schnittstelle zwischen dem Vertrieb oder dem ganzen Vertriebsteam gesessen habe und dort alles mitgenommen hab und Richtung Technik gespielt.
00:06:34: Und dann zusammen also in Zusammenarbeit mit der Technik dann ja Lösungen erarbeitet hab teilweise dann wirklich neue Maschinen.
00:06:43: Also da laufen alle Fäden zusammen die Außenmarkt-Ausenvertrieb kam und dann Richtung Technik weitergegeben worden sind.
00:06:51: Und man hat dann klassisch unsere Entwicklungsprojekte mit begleitet, so muss man sagen wie ich von Anfang an vor einer Marktabschätzung die Anforderungen sammeln das Ganze zusammenführen in einen Lastenheft Ja, mit der Technik versuchen möglichst viel umzusetzen.
00:07:12: Was können wir machen?
00:07:13: Das Ganze auch ein bisschen zu klastern und steuern.
00:07:16: Das ist natürlich nicht irgendwelche wilden Auswüchse annimmt ... Aber diese ganzen Sachen zu steueren und dann natürlich andersrum auch wieder ein fertiges Produkt in den Markt bringen.
00:07:29: Und dort vorstellen was kann das neue Produkt wie hebt es sich ab
00:07:34: Die Vorteile.
00:07:36: Wo sind die Vorteile?
00:07:37: Wo wir dann ja auch öfter mal die Schnittstellen haben, wo ihr wieder mit deinem Team ins Spiel kommst und also da wirklich die klassische Produktmanager-Tätigkeit gemacht vom Anfang vom Start des Projektes bis es die Maschine im Markt ist aber auch ihre Lebensdauer im Markt hat dort immer wieder Verbesserungen einzubringen zu unterstützen
00:08:00: Das heißt ganzen Produktlebenszyklus mit Detroit
00:08:04: komplett damals so betreut.
00:08:05: Also
00:08:05: kann man dann sagen, dass du die Frühjahrstechnikmaschinen deine Babys waren, die du von klein auf aufgezogen hast bis quasi im Markt sind und irgendwann wieder durch neue abgelöst werden?
00:08:16: So kann man das sagen!
00:08:17: Man begleitet sie die ganze Zeit von der ersten Idee bis es wirklich in Stahl- und Eisen da steht, bis eine Maschine einfach teilweise überholt ist und ein Update folgt.
00:08:30: Und wie kommt man dann auf solche neuen Ideen?
00:08:33: Ich denke, du bist wahrscheinlich viel unterwegs gewesen als Produktmanager.
00:08:38: Hast die vielen Kundenanforderungen gesammelt aber wie kommen wir jetzt beispielsweise zu einer komplett neuen Maschine?
00:08:46: Ja der Schritt... Also es ist nicht nur ein Schritt, sondern es ist relativ vielfältig.
00:08:52: Du hast das gerade schon angerissen.
00:08:53: Vieles startet bei uns natürlich mit Kundenbesuchen.
00:08:57: Wir sind regelmäßig in den Kampagnen unterwegs aber auch außerhalb der Kampagne auf unseren Leitmessen haben sehr viel Kundenkontakt aber halt auch von unseren Vertriebskollegen die wirklich jeden Tag draußen sind dass Ideen Wünsche Anforderungen an uns ran gespielt werden.
00:09:15: andersrum aber auch Wir in den Marktgucken ändern sich Gesetzeslagen vielleicht.
00:09:21: Auch so was gehört dazu, wir müssen darauf reagieren ... Was ändert sich vielleicht in fünf Jahren?
00:09:24: In zehn Jahren haben wir Übergangsfristen auf die wir reagieren müssen.
00:09:29: Gibt es neue?
00:09:30: Straßenzulassung ist immer ein unbeliebtes Thema, das wir gerne mitmachen müssen wo man merkt da gibt's Änderungen und in fünf jahren trifft das in Kraft oder das tritt in Kraft Da müssen wir schon drauf reagieren.
00:09:44: Das müssen wir reinbringen weil Wie es halt so ist?
00:09:48: Eine Idee, eine Anforderung.
00:09:49: Ich kann nicht heute sagen das brauchen wir und morgen ist das sofort fertig in Stahl- und Eisen sondern da sind halt auch Prozesse und sowas dann doch hinter.
00:09:59: Also da muss man wie ich sagen Das is ein Teil.
00:10:02: Ein anderer Teil ist dann natürlich aber auch Welche Ideen kommen vielleicht bei uns aus der Technik Aus der Vorentwicklung oder halt auch unseren Technikteams ... quasi unserem Produktbereich der Frühjahrstechnik, wo auch da geguckt wird.
00:10:17: Ja kann ich ein Produkt für das sich zuständig bin als Techniker?
00:10:22: Kann ich das verbessern?
00:10:23: Haben wir eine gute Idee?
00:10:24: können wir einen?
00:10:26: wollen wir einen neuen Weg beschreiten.
00:10:27: Gibt es eine Lösung mittlerweile auch vielleicht?
00:10:29: Genau wollen
00:10:30: wir vielleicht irgendwas mal komplett neu denken und nicht einfach immer nur ein Update machen diese ganzen Sachen zusammenzuführen erstmal da ein Anforderungspaket rauszumachen Das ja, so entsteht die Grundidee für eine neue Maschine.
00:10:47: Eine neue Option das Ganze dann halt zu bündeln Ja irgendwo auch ein bisschen Grenzen zu packen weil irgendwann hat man halt grenzen oder man muss sich auch auf irgendwas einigen und das ganze dann gebündelt der technischen Entwicklung wieder zu übergeben.
00:11:07: dass war ja das ist so der Grundstein von diesen ganzen neuen Produkten oder neuen Optionen.
00:11:14: Wahnsinn, also sehr vielfältig zum Teil intern getrieben eben aufgrund von potenziellen möglichen anderen Lösungen, anderen Verfahrenstechniken die es vielleicht vor ein paar Jahren nicht gab.
00:11:26: gesetzliche Anforderung und vor allen Dingen ganz wichtig das Thema was brauchen unsere Kunden draußen?
00:11:32: Was brauchen sie um eine erfolgreiche Kampagne?
00:11:35: Hast du's ja gerade genannt Zeit quasi morgens im Frühjahr zu verbringen draußen, um den Grundstein für eine gute Ernte zu legen.
00:11:45: Ja genau also da läuft dann wirklich vieles zusammen.
00:11:49: Es kommen halt ja auch nochmal Sachen hinzu wenn wir sagen Wir wollen einen Trend erkennen, wir wollen nen Trend setzen oder halten Wandel denen der Kunde vielleicht selber so noch gar nicht auf dem Schirm hat, den man mitkriegt.
00:12:05: Ein gutes Beispiel dafür ist sicherlich einen Wandel in Sorten.
00:12:08: Jeder der Kartoffeln anbaut weiß über die Jahre ändern sich die Sorten es kommen neue Sorten alte verschwinden irgendwann ist diese Sorte aufgebraucht das Konsumverhalten ändert sich wodurch ja halt auch eine Marktverschiebung irgendwo da ist, die man im Hinterkopf haben muss.
00:12:28: Da ist sicher ein gutes Beispiel zum Beispiel so ne Der Wandel von der nummeren Speisekartoffel hin zu verarbeiteten Produkten, sprich wir essen nicht mehr so die Salz-Kartoffeln klassisch.
00:12:41: Sondern es wird vielmehr Pompfritz gegessen und wir brauchen das.
00:12:45: Dadurch ändert sich die Sorte wie
00:12:47: die
00:12:47: Verarbeitung aber dann der Rückschluss wieder auf uns.
00:12:52: Dann ist auch das Pflanzgut Die Kartoffel die ich vermehre auch eine andere dann bin ich vielleicht nicht mehr bei der klassischen kleinen runden.
00:13:01: Wir reden gerne von Sortierungen, Sortierungsgrößen.
00:13:03: So einen klassischen, fünfundfünfziger Sortierung also den Durchmesser der
00:13:09: Kartoffel.
00:13:10: Genau!
00:13:11: Wenn da reden wo bei der Speisekartoffeln so früher eher klassisch rund war wir diese ja über Jahrzehnte mit einer Becher-Legemaschine gelegt haben, also dem Becherverfahren Das
00:13:24: musst du mir noch mal erklären.
00:13:25: Aber das machen wir noch
00:13:26: mal.
00:13:26: Kommen wir jetzt halt schnell dazu, dass wir eine Promis-Kartoffel haben.
00:13:31: Jeder möchte ne lange schöne dicke Promis haben.
00:13:35: Viele kennen ja so die klassische belgische Promis oder wie sie dann heißt, sodass ich auch eine Sorte brauche, die einfach viel länglicher ist, viel größer ist wo dann vielleicht das eine Legeverfahren an seine Grenzen stößt und man dann wieder auf den anderen ... generelles Legeverfahren geht, wie zum Beispiel ein Riemleger.
00:13:57: Wo ich einfach viel weniger Probleme habe mit übergroßen, mit großem, mit länglichen Kartoffeln wo ein klassisches Becher-Lege-Element dann irgendwo an seine Grenzen kommt und das sind alles so Trends, Wandel, Marktgeschehen die man auch irgendwo mit beobachtet.
00:14:17: ich sag mal Produktentwicklung einfließen lassen muss.
00:14:19: Ja
00:14:19: das wollte ich grad sagen, dass hat doch bestimmt auch Auswirkungen wie wir später Produkte entwickeln und vor allen Dingen auch welche technischen Möglichkeiten wir brauchen um vielleicht eine eher unsortierte Pflanzgutschaage oder eine sehr sortierte Charge eben zu pflanzen oder auszusetzen.
00:14:36: Du hast es gerade nochmal zwei Fachbegriffe angesprochen Riemleger-und Becherlegemaschinen.
00:14:43: Wir haben bei Grimme die GB und GL Serie.
00:14:46: Das wirst du gleich wahrscheinlich auch nochmal kurz erklären bzw.
00:14:49: erklären müssen, denn es sind schon Unterschiede.
00:14:52: aber wie würdest Du dann vielleicht mal wieder auf das Beispiel zurückzukommen mit der belgischen Pommes-Kartoffel?
00:15:00: Wo sind denn da jetzt Unterschiede in Bezug auf die Legetechnik wenn wir in die unterschiedlichen Verwertungsrichtung später gehen wollen?
00:15:09: Vieles hängt davon einfach ab Kartoffel geformt oder wie groß ist sie?
00:15:17: Also meine Pflanzkartoffel, die ich in den Boden bringen will.
00:15:19: Das ist erstmal grundsätzlich das Entscheidende eine normale Sortierung, wie wir es gerade angesprochen haben.
00:15:27: Rund ist klassisch ein Produkt dass sich sehr gut mit einem Becher-Lege-Element legen kann.
00:15:35: Das bedeutet im Grunde Ich habe sogenannte Schöpfbecher man kann sich das vorstellen wie einen großen Löffel oder eine Suppenkelle die auf einem Wurt aufgespannt sind, die durch einen Schöpfraum gezogen werden.
00:15:49: Sie nehmen immer eine einzelne Kartoffel mit und dadurch dass ich einen definierten Abstand habe und sich das Element dann ja der Fahrgeschwindigkeitsabhängig in bestimmten Geschwindigkeiten dreht bekomme ich einen klassischen klar definierten Legeabstand im Boden einer Kartoffeln.
00:16:08: Wenn dieses Verfahren jetzt aber zum Beispiel an seine Grenzen stößt, sprich die Kartoffel ist zu groß, ist zu länglich.
00:16:16: Passt dann nicht mehr auf den Becher oder es wäre ja zu risikoreicht dass sie doch noch kurz vor dem Ablegen runter fällt vom Becher und nicht dahin kommt wo sie hin soll.
00:16:26: Aber Fehlstellen?
00:16:27: Genau Thema Fehlstellungen ist was oder halt auch einfach zu groß für dieses System ist.
00:16:34: Dann haben wir ein Alternativsystem das Riemlegesystem, wo ich im Grunde ein Mittelbereich habe.
00:16:43: Wo sich sechs Riemen drehen und die Kartoffeln nach vorne führen.
00:16:48: Da werden die Kartofeln in einer Reihe aufgereiht hintereinander und vorne von einer Schaumstoffwalze noch mal abgebremst gehalten.
00:16:58: Und durch dieses Aufreihen hintereinander hab' ich ja schon eine klare Legelinie entstehen dann im Boden unterschiedliche Pflanzabstände.
00:17:12: Also sprich, umso gleichmäßiger auch da die Sortierung ist, um so gleichmäßig wird der Pflansabstand weil jede Kartoffel ja gleich lang gehalten wird.
00:17:21: Viele kennen das Prinzip oder außer Vergangenheit hat man gerne gesagt in so'n Riemenlegemaschine kannst du alles reinschmeißen also dieses Typisch unsortierte Pflanzgut, sprich ich hab da auch mal eine Drillingskartoffel.
00:17:36: Eine kleine drin oder eine Übergröße, eine sehr große Kartoffel ... Die wird natürlich länger gehalten als die kleine Kartoffeln und dadurch entstehen unterschiedliche Pflanzenabstände.
00:17:50: Bei so einem Riemenleger geht es aber in erster Linie nicht darum einen exakten Legeabstand zu haben sondern sie soll ja gewisse Sachen ausgleichen.
00:17:59: wir reden davon da dann gerne von wie viel Knollen möchte ich pro Hektar verteilt haben.
00:18:05: So dass jedes System dann regelt, genau bei dem System geht es eben nicht in erster Linie um die Ablagequalität, sprich den exakten Abstand sondern wie viele Knollmöchte ich wirklich auf einem Hektarm verteilt habe?
00:18:21: Wir reden ja hier in Europa gern über Hector und nicht über Ecker aber das sind so grundsätzliche Unterschiede.
00:18:31: Und ja, wie man unterschiedliche Verfahren nutzt für verschiedene Knollen sag ich mal.
00:18:38: Ja okay das ist interessant!
00:18:39: Ich glaube da sind noch sehr viele weitere Details versteckt aber ich glaube dass würde jetzt hier den Rahmen ein bisschen sprengen.
00:18:45: da könnten wir nochmal eine ausführlichere Podcast-Folge zu machen und dann auch mithilfe unseres TV's immer paar Grafiken dran werfen.
00:18:56: Du hast gerade gesagt Übersortierung also größere Pflanzkartoffeln kleinere und in dem Kontext wie das Wort Drillinge.
00:19:03: Dann sind wahrscheinlich nicht drei kleine Kartoffeln, die hintereinander laufen oder?
00:19:06: Nein!
00:19:06: Das sind einfach wirklich ... ähm... Kleine Kartoffel, die meisten Leute kennen es aus dem Supermarkt gerne in so einem Kilo Boil- oder Kilotüte verkauft.
00:19:16: Viele bezeichnen sie dann auch im Frühjahr als diese Spargel-Kartoffelen, die klassisch diese Größe haben.
00:19:22: Alles klar.
00:19:23: Aber es sind wirklich einfach kleine Kartofeln, Absortiert werden, weil sie dann nicht genug Triebkraft und so was haben.
00:19:34: Aber dann der anderen Verwertungsrichtung zugeführt werden.
00:19:37: Verstehe ja!
00:19:38: Jetzt hast du uns schon die Unterschiede grob erklärt zwischen Becher- und Riemlegemaschine?
00:19:44: Wann diese Maschinen zum Einsatz kommen auch in Bezug auf die Verwertungssichtung später war für mich auch relativ neu In den neun Jahren, die du jetzt auf die Zeit bei Grimme zurückschaust Was hast du da an großen Wandel festgestellt in der Legetechnik?
00:20:04: Da sind eigentlich relativ viele Sachen eingeflossen.
00:20:10: Was man sagen muss ist, was wir aktuell sehr erfahren, ist doch der Wandel wirklich zwischen diesen beiden Systemen die wir gerade besprochen haben
00:20:22: Zwischen Becher und Riemenleger.
00:20:23: Genau,
00:20:23: zwischen Becher- und Riemlegemaschine, dass die Riemelegemaschine gerade in den letzten Jahren nochmal einen Aufschwung gewährt hat viele verschiedene kleine Faktoren.
00:20:34: ich glaube das würde auch wieder zu weit gehen wenn wir das alles sprechen.
00:20:38: aber das ist sicherlich ein Thema Und wie in allen Branchen oder auch generell in der Landtechnik reden wir sehr viel über Effizienz, Effektivität und Schlagkraft.
00:20:52: Und das sind Sachen, die sich auch bei uns ganz klar abzeichnen.
00:20:57: Wir haben den Trend zu deutlich größeren Maschinen, die einen deutlich mehr Maschinenauslastung haben.
00:21:05: Ein Beispiel ist sicherlich ... Wir waren vor zehn, fünfzehn Jahren immer noch klassisch mit einer gezogenen, vierreigen Maschine.
00:21:15: Irgendwo bei so einer durchschnittlichen Hektarleistung von ... hundertfünfzig Hektarn pro Saison, die man hat.
00:21:23: heutzutage ist man auch bei Durchschnittswerten von ... zweieinhalbzig Hektern und es ist keine Seltenheit dass solche Maschinen wenn sie beim Lohnunternehmer eingesetzt werden auch an die Vierhundert Hektare teilweise machen.
00:21:38: natürlich nehmen Sie dann wirklich Frühen Kartoffel, bis die sehr spät gelegt werden mit.
00:21:47: Aber so eine Maschine macht dann auch schnell mal vierhundert Hektar.
00:21:52: Das ist sicherlich was?
00:21:53: Also Auslastung und Effektivität ... Arbeitsschritte kombinieren.
00:21:59: Ich glaube auch da kennen viele die Sachen von früher.
00:22:03: Ich habe geflüchtet, ich habe meine Bodenbearbeitung gemacht.
00:22:06: Dann wurde noch mal dünger gestreut.
00:22:08: Dann hab' ich meine Kartoffeln gelegt.
00:22:11: zehn Tage später, zwei Wochen später kam ich noch mal mit einem Dampformer oder mit einem Häufelflug und habe meine fertigen Dämme geformt.
00:22:22: So muss
00:22:23: man sagen!
00:22:24: Und da ist gerade auch in den letzten Jahren deutlich zu verzeichnen dass diese Arbeitsschritte immer mehr kombiniert werden zusammengeführt werden... Auch bei Maschinen, die schon ein paar Jahre im Portfolio sind.
00:22:39: Sieht man klar diesen Trend?
00:22:41: Dass auch da... Die Maschine viel höher ausgestattet werden!
00:22:45: Also viel mehr Funktionen, viel mehr Arbeitsschritte kombiniert werden.
00:22:50: einfach damit ich das Feld nicht so oft anfahren muss und mir über diese Arbeitsschrifte
00:22:55: kostenlos sparen.
00:22:55: Ja in den Zusammenhang höre ich häufig dass ja ich sage immer fünf in eins Prinzip sieben in eines Prinzip.
00:23:02: was genau meint man da mit diesen Zahlen?
00:23:05: Ja, ich glaube du sprichst da ziemlich auch unsere Kampagne die wir gerade hatten von der Prios an.
00:23:11: Das ist vielleicht ein ganz gutes Beispiel weil es halt die aktuellste Maschine ist.
00:23:16: Das bedeutet einfach dass sich wirklich in einer Überfahrt fünf oder sieben verschiedene Arbeitsschritte die für das Komplettpaket der Kartoffel wichtig sind oder für einen guten Wachstumsstart wichtig sind alle ja in der einen überfahrt kombinieren also wirklich vorne angefangen von der klassischen Bodenbearbeitung, wo ich mal eine Fräse grober etc.
00:23:43: habe und oder in die Maschine integriert habe.
00:23:48: dann kommen Sachen dazu wie Düngungen.
00:23:51: wir bieten ja eine Rheindüngung an ob mit einer Reihe oder zwei rein quasi im Boden.
00:23:56: dann hätte ich den Schritt der Düngung den Schritt der Beize oder der Furchenbehandlung machen mit klassisch ... Mit den Fassanlagen, die auf der Maschine und am Schlepper angebracht werden.
00:24:09: Ich kann beim Legen noch ein Mikrogranulat- oder einen Insektizid mit ausbringen über den Granulatsstreuer, der auf der maschine ist.
00:24:19: Dann kommt das Herzstück der Maschine!
00:24:21: So muss man es ja auch wirklich sagen.
00:24:22: Auch diese Maschinen können dann noch Kartoffeln legen.
00:24:25: Gott sei Dank!
00:24:27: Dann bringen wir die Kartoffel in den Boden, formen das vor.
00:24:31: Womit wir dann auch irgendwo den fünften sechsten Schritt haben, je nachdem wie viele ich vorher kombiniere und natürlich zum Ende dann den fertigen Dammforme mit der Dammformeinheit in verschiedenen Strukturen und da nochmal verschiedenste Finishing-Mache in der Reihe ... sprich einmal die Struktur vom Damm unterschiedlich anlege, an meine Bedingungen angepasst.
00:24:59: Aber auch so Sachen, die in manchen Ländern mittlerweile auch Pflicht sind eine Erosionsstopp-Maßnahme durchführe oder mit kombiniere einfach womit ich dann wenn die fertigen Dämme da sind der Acker ist ja dann nun mal ein Schwarz das ist dem System einfach geschuldet Dann verhindert dass wenn ein stark Regenereignis Auftritt, dass dann Erde weggespült wird oder mein ganzer Acker anfängt wegzulaufen.
00:25:31: Ich
00:25:32: glaube der eine oder andere kennt es vielleicht mal aus Nachrichten vor ein paar Jahren war's ja im Frühjahr wenn da so'n stark regende Ereignis kommt mit hundert Litern innerhalb von einer Stunde und dann so ganze Ecke bis auf die Straße gespült werden
00:25:46: und ich dann
00:25:48: zehn Zentimeter Matsch auf der Strasse habe.
00:25:50: Das wollen wir natürlich verhindern, sondern die Erde soll da bleiben wo sie hingehört auf dem Acker an Ort und Stelle.
00:25:57: Und auch das Wasser was da kommt wollen wir ja gleichmäßig verteilt haben und wollen wir da halten wo es hingehörte oder wo's gefallen ist.
00:26:06: sagen wir mal so.
00:26:07: Ja
00:26:08: verstehe um mit Finishing bei der Dammform-Einrichtung meinst du denn?
00:26:13: Die Prios besitzt ja die Hybriddammform Einrichtungen beispielsweise wenn man sie konfiguriert.
00:26:18: mit Finishing meint sein, wie genau wir die Struktur der Dämme quasi anlegen.
00:26:24: Was haben wir da für Möglichkeiten?
00:26:25: Genau also.
00:26:27: Daher ist gemeint dass wir halt wie ich den Damm nicht einfach nur Erde drauf schmeißen Wie zum Beispiel ja sonst mit dem Klasse in Häufelflug.
00:26:35: Ich könnte auch hier bei der PriOS nur die Häufelkörper nutzen.
00:26:39: Aber ich habe halt auch die Möglichkeit über ein Deckblech eine glatte Oberfläche zu erzeugen Also Simultan zu einem klassischen Dammformblech, was man vielleicht von früher noch kennt oder dem Forma.
00:26:53: Wo ich einfach auch den Damm wieder ein bisschen zusammenpresse Luft rauspresse und eine stabile glatte Struktur schaffe habe alternativ aber die Möglichkeit mit der gleichen Einheit Mit einer nachlaufenden Gitterrolle eine grobere Struktur zu machen.
00:27:10: Ich kann auch da rückverfestigen hab aber eine viel gröbere Oberflächenstruktur so dass der Damm Ja, noch ein bisschen atmen kann sagen wir.
00:27:19: Dass wir einen besseren Gasaustausch haben und der Damm auch etwas besser Regenwasser-Beregnungswasser aufnimmt Wie man gerade schon gemerkt hat.
00:27:30: Man hat bei beiden seine Vor- und Seine Nachteile.
00:27:33: Ich glaube das ist das Schöne was du gerade ansprachst an der Hybriddamm Formung.
00:27:37: Dort können wir beide Arbeitsschritte auch kombinieren.
00:27:40: Sprich ich kann wirklich einem klassisch rückverfestigten Damm erst mal herstellen Den ich dann im Nachgang in dem gleichen Arbeitsschritt noch mal die Oberfläche wieder ein bisschen anraue, sodass ich auch da die Vorteile der Wasseraufnahme ... Man sagt ja Infiltrationsrate.
00:27:57: Damit es gut klingt!
00:28:01: Um diese beiden Sachen zu kombinieren haben wir dieses Fibritsystem vor ein paar Jahren in den Markt eingeführt und finden dies jetzt an der PriOS.
00:28:13: Bei der PriOs möchte ich gleich später noch mal gerne drauf eingehen generell auf die Maschinen.
00:28:18: Aber wir hatten jetzt gerade so ein bisschen über den Wandel gesprochen, den du mitbekommen hast.
00:28:22: da haben wir zum einen über das ganze Thema Produktivität und Schlagkraft gesprochen dass das enorm zugenommen hat.
00:28:29: damals hundertfünfzig Hektar für eine viel reich gezogene Legemaschine heute gut um gerne zweihundert zweihundertfünftig oder je nach Region und Einsatz oder Einsatzgebiet auch gerne bis zu vierhundert Hektare.
00:28:42: Dann haben wir über das Thema Kombination der Arbeitsschritte gesprochen.
00:28:45: Fünf in eins, sieben in eins.
00:28:47: da kamen wir auch so ein bisschen auf das Thema der Prios.
00:28:50: Ich möchte gerne nochmal mit ihr darüber sprechen.
00:28:52: es gibt ja bei Weitem mehr als vier Reihe Legelmaschinen.
00:28:56: Wir haben zwei Reige und sogar drei Reige, Vierreige, sechs, acht Reige.
00:29:02: ich nehme jetzt mal nicht Sputnik dazu mit zwölf rein und mehr weil ich glaube dass würde den Rahmen definitiv noch einmal sprengen.
00:29:08: hier aber Bezug auf Zwei-Reich.
00:29:13: Was hast du da für eine Veränderung, Wandel mitgenommen?
00:29:19: Das ganze Thema separieren in Beten, Betpflanzen ... Also das ist ja maximal vielfältig.
00:29:25: dieses Thema der Legetechnik.
00:29:30: Wie steht es um die Zweireigen Legemaschinen?
00:29:31: Wann kommt die häufig zum Einsatz... Ja
00:29:35: also ich sage die klassische zweireige Legentechnik viel.
00:29:39: die einfache Technik sagen wir ist sehr beliebt bei vielen, die vielleicht gerade noch in die Kartoffel neu einsteigen.
00:29:48: Die das als Nebenprodukt haben und wir sehen ja sehr viele Betriebe so kleine Betriege, die dann auch sich auf die Direktvermarktung spezialisiert haben.
00:29:59: Die vielleicht nur ihre fünfzehn Hektar Kartoffeln für ihren Hofladen und für zwei Supermärkte in der Nähe anbauen, aber das Ganze in einer sehr guten Qualität im Bio-Bereich.
00:30:16: Also wirklich die einfach auf kleineren Strukturen unterwegs sind mit kleineren Bereichen.
00:30:23: natürlich gibt es auch da Ausnahmen wo Gespanne im zweireigen Bereich hundert Hektar und mehr teilweise machen.
00:30:32: Es ist einfach nicht mehr die Regel.
00:30:33: Ist es ein Markt, der ist da?
00:30:36: Der hat sich aber aufgrund dieser Themen, die wir gerade schon gesprochen haben jetzt nicht vergrößert oder ist weitergegangen.
00:30:46: Es ist ein klassischer Einsteigermarkt oder für Spezialbereiche wo wir das haben.
00:30:53: Anders sieht das aus ... Du hast es grad mal kurz fallen lassen wenn wir das Thema Separierung, Betanbau mit dazunehmen.
00:31:01: Das ist noch mal ein ganz anderer Bereich, wo wir wirklich noch früher im Jahr anfangen und das klassische Separierverfahren oder Entsteiner nutzen.
00:31:13: Wo wir dem System geschuldet schon quasi Bete anlegen also wie den Gemüsebett früher im Garten.
00:31:22: Fällt schon ziehen?
00:31:23: Genau!
00:31:25: Und das ist was, wo ich wirklich klassisch mit zwei Reihen zweimal zwei rein, dann weg ich mit getrennten Maschinen rein lege und das nutze.
00:31:37: Und da ist es dann ein Thema, dass sich auch da deutlich höhere Hektarzahlen pro Maschine hat.
00:31:47: Da sind wir aber muss man sagen in dem allermeisten Bereich nicht mehr bei diesen Einstiegs-Bechermaschinen.
00:31:56: Da dann auch eher wieder bei kleineren Sachen sondern da kommt sehr viel schon über Jahre, Jahrzehnte unser GB-Sortiment zum Tragen.
00:32:06: Die
00:32:06: Riemleger, die wir auch angesprochen
00:32:08: haben?
00:32:08: Genau!
00:32:09: Da haben wir die unterschiedlichsten Versionen, die halt von getragen bis gezogen mit Kombinationen, die speziell darauf ausgelegt sind diese Bete zu bearbeiten und dadurch kriege ich dann auch mit vermeintlich nur zwei Reihen, die ich lege doch eine sehr hohe Schlagkraft hin, weil der Boden einfach optimal vorbereitet ist durch dieses Separatieren.
00:32:35: Ich kann mich voll und ganz auf das Arbeiten in diesem Beet konzentrieren und ja erreiche dann ne deutlich höhere Schlagkräft.
00:32:46: Okay interessant!
00:32:47: Dieses separierte Verfahren wo findet man das hier?
00:32:50: auch in Deutschland?
00:32:51: Ja also es ist nen Verfahren was wirklich europäisch ist.
00:32:58: Außerhalb Europa gibt es das natürlich auch, aber Kernmärkte sind da sicherlich der UK-Markt also alles was England Schottland ist wo das ganze Verfahren ursprünglich mal herkommt Frankreich.
00:33:11: wir haben aber auch Nord und Ostdeutschland wo wir solche Maschinen öfter finden oder dieses Verfahren finden Dänemark bis hoch Schweden Norwegen all diese Regionen, wo wir ja dann doch oft Steine im Acker haben oder sehr viel Probleme mit Kluten.
00:33:34: Mit kluten Bildung haben die uns nachher dann halt auch in der Ernte wieder Probleme führen.
00:33:39: all das in Kombination mit.
00:33:42: ich möchte eine sehr hochwertige Kartoffel anbauen sprich eine Pflanzkartoffeln oder Speisekartofeln, die auch einfach optisch sehr gut aussehen muss.
00:33:52: da müssen diese Fremdkörper raus aus dem Boden.
00:33:56: Und in all diesen Regionen findet man dann halt auch das Separierverfahren.
00:34:01: Wahrscheinlich nach dem Motto, was ich im Frühjahr schon separieren kann, brauche ich im Herbst auch nicht durch den Rodor
00:34:06: mitziehen?
00:34:07: Genau das ist so der Hintergrund einfach.
00:34:10: es erleichtert vieles.
00:34:11: Es macht natürlich die Arbeit im Frühjar extrem aufwendig und den Anbau auch im ersten Hinblick teurer.
00:34:20: Aber ich habe viele andere Vorteile, sodass ich diese ganzen Fremdstoffe zum großen Teil wirklich raushabe.
00:34:29: Die Kartoffelqualität wird erst mal besser weil sie wachsen einfach gleichmäßiger.
00:34:35: es ist kein Fremdenkörper da um die Knolle rumwachsen müsste.
00:34:40: Es sieht schöner aus.
00:34:42: Das sind Sachen bis hin auch zur Ernteleistung.
00:34:47: Du hast es gerade angesprochen.
00:34:48: Ich muss eben diese Kluten, diese Steine nicht mehr aufwendig mit meiner Erntemaschine raus trennen sondern hab hier dann oft auch ja den Vorteil dass ich auch mal ein zwei kmh noch schneller fahre beim Roden.
00:35:02: Ich bin dort einfach wieder schlagkräftiger effektiver und das gepaart mit mehr vermerktungsfähiger Ware.
00:35:10: Das ist der Hintergrund des Ziele des Separierungsverfahrens.
00:35:16: Da kommen mir gerade so viele Gedanken noch zu dem Thema separieren in den Kopf, aber auch zum Thema legen und pflanzen.
00:35:23: Das ist ja der Wahnsinn wie vielfältig das ist!
00:35:25: Aber ich glaube bevor wir die Folge hier sehr techniklastig machen wollte ich lieber nochmal mit dir über das ganze Thema der diesjährigen Auspflanzen oder beim Pflanzen wo du sicherlich auch viel unterwegs warst.
00:35:43: was hast du für aktuelle Trends und Herausforderungen mitgenommen, wenn du draußen bei den Landwirten warst?
00:35:50: Ich glaube ein paar Sachen haben wir gerade schon mal angesprochen.
00:35:54: Wir haben generell dieses Jahr das Phänomen gehabt dass es wirklich in vielen unterschiedlichen Regionen Länder wie immer man sagen möchte die Legekampagne doch relativ einfach waren.
00:36:07: Die Bedingung waren gut vielleicht nicht Alle haben ihre Kartoffeln früh im Boden gekriegt, aber die Bedingungen waren relativ gut.
00:36:16: Aber auch da hat man wie ich gesehen ... dass die Leute nach deutlich mehr Schlagschaf noch fragen.
00:36:26: Also dieses Thema Kostenkosteneffizienz steht überall, muss man sagen?
00:36:32: Da machen sich die Leute sehr viele Gedanken zu.
00:36:37: Das ist nun mal das bestimmende Thema gerade aktuell, wie sieht.
00:36:42: Wenn wir die ganze wirtschaftliche Lage anschauen was da draußen ist dann ja die ganzen Düngerpreise betriebs mit Ilflanzgut das ist ja alles rapide gestiegen in den Preisen genau.
00:36:51: aber wenn man mal so gewisse Beispiele mit rausnehmen will ist es sicherlich auch die weitere Kombinatorik noch von Arbeitsschritten vielleicht aber auch mal Systeme ganz anders denken wo sich Leute Gedanken darum machen Kann ich vielleicht auch in einer Kartoffel eine Art Mulchsaat etablieren oder bringt mir das zu viele Nachteile?
00:37:17: Also da gibt es die unterschiedlichsten Ansätze.
00:37:21: Oder wir haben kurz vorher gerade übers separieren gesprochen, habe ich dort vielleicht auch nochmal andere Ansätze, gibt es andere Verfahren wie ich das Ganze vielleicht noch besser machen kann, noch effektiver... da gibt es in den unterschiedlichsten Ländern auch dann halt ganz unterschiedliche Ansätze, wie man sowas gerne lösen möchte.
00:37:44: Da möchte ich gar nicht zutief drauf reingehen, weil das bleibt doch unser Firmenohauer
00:37:50: auch.
00:37:51: Aber ... Man sieht, dass sich immer mehr Leute Gedanken drum machen.
00:37:58: Vor allen Dingen sieht man das bei den jüngeren Landwirten.
00:38:03: Das muss man sagen!
00:38:04: Gerade da, wo wir hinkommen und den jüngeren Hofnachfolger haben.
00:38:10: Auch die jüngere Generation oft mittlerweile kommt aus dem Studium hat sich dann auch noch mal in anderen Ländern umgesehen.
00:38:19: Hat sich andere Verfahren angeguckt.
00:38:21: wie machen andere Länder das?
00:38:23: Und denken viel mehr out of the box sagt man ja so schön.
00:38:29: Wie kann ich vielleicht das eine Verfahren was in diesem Land gut funktioniert für mich auch nutzen?
00:38:34: oder spricht hier was komplett dagegen.
00:38:38: Und das merken wir schon, dass da immer mehr Anfragen kommen so dass halt auch Wege die sonst... eine klassische Sonderlösung war und das Thema vom Anfang wieder aufzugreifen, es dann auch nach und nach in die Serie schaffen.
00:38:53: Weil einfach aus mehr Ländern diese Nachfrage kommt und sich die Leute mit so was beschäftigen.
00:38:58: Das
00:38:58: heißt dieser gesamte internationale Erfahrungsaustausch ist auch da sehr stark zu merken.
00:39:04: in den vergangenen
00:39:05: Jahren?
00:39:06: Der ist eben nicht mehr
00:39:08: nur klassisch durch die Firmen getrieben oder... ... durch uns getrieben, dass wir eine Empfehlung aussprechen können.
00:39:13: Probier doch mal das oder das auch!
00:39:15: Sondern über... du kennst es selber?
00:39:17: Social Media,
00:39:19: YouTube
00:39:19: etc.,
00:39:21: ist man überall auf der Welt vernetzt,... die Leute sind viel mehr vernetzter.
00:39:26: Wir haben Betriebsleiter aus unterschiedlichen Ländern, die ihr nur hau mitbringen und dadurch wird das ganze Geschäft viel internationaler, viel fielfältiger.
00:39:37: Und ja, die Leute gucken viel mehr über den Tellerant hinaus.
00:39:42: Glaub ich und in welchem Kontext oder welche Bedeutung hat in diesem Kontext das Thema der Digitalisierung?
00:39:50: Es wird zunehmend ja, mehr um mehr nachgefragt.
00:39:54: es gab schon immer die großen Betriebe mit einem Farm Management System gearbeitet haben allein nur um ihre Flotte zu verwalten.
00:40:02: aber wenn wir gerade über Anbau, Anbauchosten und so was reden.
00:40:06: Um das Ganze für sich wirklich auch sichtbar zu machen?
00:40:09: Das ist im Moment etwas, was wir sehr viel sehen.
00:40:13: Also Transparenz ist ein ganz wichtiger Punkt!
00:40:14: Genau,
00:40:14: Transparens muss man sagen.
00:40:17: Dokumentation – das ist glaube ich das entscheidende aktuell, dass wir wirklich sagen, was habe ich gemacht?
00:40:27: Was hab' ich bei dieser Tätigkeit gemacht?
00:40:29: Wo habe ich das gemacht?
00:40:30: in welcher Zeit ... um sowas nachzuvollziehen.
00:40:34: Guck mir da in die klassische Lohnunternehmertätigkeit wirklich klar zu dokumentieren, was habe ich auf deinem Feld gemacht?
00:40:41: Was hat auch die Maschine gemacht?
00:40:42: also wie ich habe ich auch meine ... ... vierzigtausend Knollen bei dir gepflanzt ausgebracht, habe ich... ... auch meine Vierhundertkilo Dünger bei dir ausgebracht so dass das rückwirkend dokumentiert wurde und dann dem Landwirt auch zur Verfügung gestellt werden kann.
00:41:01: Und dieses auch eben schnell nicht ... Ich arbeite jetzt erst mal acht Wochen meine Kampagne durch, und dann gehe ich ins Büro und schreibe die ganzen Rechnungen.
00:41:10: Dann kannst keiner mehr nachvollziehen, sondern mit so Themen wie Digitalisierung, Dokumentation, kann ich das theoretisch am Abend mit ein paar Mausklicks machen?
00:41:22: Und am nächsten Tag gleich die Rechnung schon... Ja!
00:41:26: ausleiten, raus schicken und bin in solchen Sachen einfach schneller unkomplizierter.
00:41:32: Das Ganze ist viel besser nachzuhalten.
00:41:35: also da liegen aktuell die großen Möglichkeiten für die Digitalisierung oder das was auch wirklich genutzt wird.
00:41:42: Ja und dann ist es auch so diese ganzen Zahlen, Datenfacken zum Thema Betriebsmittel.
00:41:47: Was habe ich wirklich ausgebracht?
00:41:48: Wie viele Knollen hab' ich gepflanzt?
00:41:50: Sind doch nicht mehr über einen dicken Daumen sondern sind denn Wahrscheinlich direkt über die Maschindaten auch erfasst worden oder über die Saison werden dann später zur Verfügung gestellt.
00:42:00: Da muss man ja vielleicht sagen, da sind wir dann auch klassisch bei dem das was der Lohnunternehmen oder Landwirt für sich für seinen Betrieb hat.
00:42:07: noch interessanter wird es dann glaube ich später wenn man dann auch Vorschriften und sowas hat.
00:42:14: gerade da wird uns die Digitalisierung denke ich in Zukunft wirklich helfen dass dann Themen kommen.
00:42:20: Ich kann damit klar nachweisen, was ich gemacht habe.
00:42:22: Nachweispflichten.
00:42:23: Nachweißpflichten schickt das dahin hier.
00:42:26: Das wurde definitiv auf dem und dem Stück gemacht.
00:42:30: So ist es gut und ich muss nicht mehr irgendwie meine Zelle und mein Spritzbuch raussuchen um was hab' ich?
00:42:36: Und noch Kanister zählen.
00:42:37: wie viel habe ich denn jetzt wirklich rausgebracht?
00:42:40: Ich glaube da bietet es Vorteile wird andersherum aber auch eingefordert werden, da bin ich mir sicher.
00:42:49: Also
00:42:49: ich glaube im Moment befinden wir uns gerade in so einer Transformationsphase wo es stückweit noch freiwillig ist und vielleicht auch die ersten Anfangen dies einzusetzen weil sie die Vorteile darin sehen.
00:43:02: auf der anderen Seite ist es aber auch schon stück weit verpflichtend.
00:43:05: du sparst das grade an das Thema der Nachweispflichten um quasi eine lückenlose Dokumentation darzustellen ganz gleich ob es ein Landwirt ist einen Anbauer-Lohnunternehmer.
00:43:14: Ich glaube, genau diese Themen werden uns in Zukunft auch noch mehr begleiten.
00:43:20: Aber auch da haben wir mit dem Thema Migrime und den Dokumentationslösungen und den generellen Digitalisierungsthemen – ich habe eine gute Möglichkeit, unseren Kunden weitere Lösungen an die Hand zu geben!
00:43:34: Das ganze Thema Migrimefields, Migrimecrops das war ja etwas was wir letztes Jahr vorgestellt haben, Visualisierung der Sorten auf dem Feld, auch das hast du dir sicherlich dieses Frühjahr angeschaut oder nicht?
00:43:48: Ja.
00:43:48: Auch da hatten wir erste Maschinen mit Laufen und da muss man klar sagen also es bringt wirklich wieder große Vorteile für den Endanwender, für den Landwirte gerade wenn ich arbeiten vielleicht nicht selbst durchgeführt habe sondern das Beispiel wie Du's grade sagtest mit Fields, mit Jobs dass sich digital auch in meinem Büro schon darstellen kann.
00:44:14: In welchen Fahrspuren habe ich vielleicht welche Sorte gepflanzt?
00:44:18: Habe ich auf meinem Vorgewende oder hab' ich auch vielleicht noch zwei Fahrgassen weiter, die eine Sorte.
00:44:26: Wo habe ich meine andere und wo endet
00:44:28: das?".
00:44:28: Viele kennen es von früher klassisch.
00:44:31: Ich hab diese weißen Sticken irgendwo mit drin, die ersten zwei Mal habe ich aufgepasst, beim dritten mal hab ich den dann mit der Spritze schon weggefahren.
00:44:39: und welche Reihe war's denn jetzt?
00:44:41: Wo endete meine eine Sorte, wo die andere Sorte ... Also da bietet dieses Verfahren doch wie großen Vorteil.
00:44:49: andersrum das Zusammenführen der Jobs ... wo dann wirklich Tätigkeiten auf einem Feld zusammengeführt wurden.
00:45:00: Und ich weiß, das wurde da gemacht und ich muss auch da nicht wieder aus drei vier Arbeitsschritten was zusammensuchen sondern kann klar sagen obwohl ich das Feld vielleicht dreimal angefahren habe einmal war schlecht Wetter einmal war die Sorte zu Ende oder sonst.
00:45:15: jetzt auch das hab ich gebündelt und weiß was ist auf meinem Feld passiert wie viel effektive Arbeit Zeit es dort wirklich reingegangen Und das ist wirklich eine schöne übersichtliche Anzeige, die ich dann auch nutzen kann.
00:45:28: Ohne dass sich eine riesen Zettelwirtschaft zu Hause ab.
00:45:31: Ja, das sind glaube ich sehr smarte vor allen Dingen auch ja praxisnahe Lösungen, die ja für den Arbeitsalltag einfacher machen und einfacher gestalten und somit am Ende auch manche Dokumentation auch eher durchgeführt wurden, die damals vielleicht eher lästig waren und vergessen wurden.
00:45:48: Jetzt habe ich es mitten im Podcast auch schon mal gesagt, Prius habe ich die so ein bisschen ausgebremst was wir da für Möglichkeiten haben.
00:45:54: Denn ich wollte nochmal so ein bißchen auf das Thema der Legetechnik bei Grimmel zu sprechen kommen was wir jetzt auch nach der Kampagne gelernt haben und vor allen Dingen wir haben ja parallel auch den Frühkauf in der Frühjahrstechnik laufen.
00:46:11: können sich denn die Landwirte ... Ich sag mal, was können sie sich einstellen?
00:46:15: Stichwort Potato Europe.
00:46:16: Stich Wort Krimitechniker.
00:46:18: Was haben wir da in unserem Produktportfolio noch mal wieder mit integriert bei manchen Maschinen?
00:46:23: Ja also im Hinblick auf Potato Europe auch da werden wir natürlich wieder präsent sein und unsere aktuellen Maschine mit den neuesten Sachen ausstellen.
00:46:37: Natürlich nicht alles!
00:46:39: Das muss man sagen, es ist ja ... einen Kunden-Event oder ein großes Event wo wir halt auch Livevorführungen haben.
00:46:47: Da ist dann auch, muss man ab und zu die Erntetechnik noch etwas mehr im Fokus weil sich da permanent was dreht und bewegt.
00:46:56: aber auch da sind wir mit der Frühjahrstechnik mit Prios, mit einigen Maschinen natürlich am Start und präsent.
00:47:05: Für uns folgt dann ja noch ein großes Event für unsere Hausmesse mit der Grimme Techniker Anfang Dezember und da werden wir natürlich von der Frühjahrstechnik nochmal einen größeren Schwung, einen größerem Ausblick geben.
00:47:21: Wir werden dort nochmal was Neues präsentieren, neue Sachen vorstellen.
00:47:26: auch dort wird dann der Ausblick wirklich in Maschinenüberarbeitungen, Maschinappdates sein.
00:47:34: Wir bringen aber auch jetzt schon Neuerungen in die Maschinen, die teilweise serienmäßig einlaufen.
00:47:40: Okay.
00:47:40: Teilweise neue Optionen da sind ...
00:47:42: Was hast du da so viele Beispiele?
00:47:45: Z.B.,
00:47:45: wenn wir z.B.
00:47:46: über unsere Exakter reden, das ist ja auch so'n System.
00:47:50: Also die
00:47:53: getragene Vierreigemaschine mit integrierter Bodenbearbeitung.
00:47:56: Das hebt sie halt einfach ab.
00:47:58: Wo wir auch da sagen, da sind wirklich Neuerung reingekommen.
00:48:02: Dort haben wir jetzt ein Straßenfahrwerk integriert, sodass wir bei Straßenfahrt wirklich Gewicht vom Schlepper von der Hinterachse wegnehmen.
00:48:12: Diese Maschine läuft dann ähnlich wie fast wie ein Anhänger hinterher was deutlich das Fahrverhalten verbessert ohne Einschränkungen im Feldbetrieb zu haben.
00:48:24: Wir haben dort neue Optionen integriert, die wir sonst von anderen Maschinen vielleicht kennen und dort noch nicht zur Verfügung standen so unser Thera-Protect.
00:48:32: Wir sprachen gerade über Erosionsminder in den Maßnahmen.
00:48:36: Auch das finden wir jetzt in der Maschine.
00:48:38: Wir hatten weitere Versionen in anderen Rheinweiten wie Rheinweitem.
00:48:42: Neunzig ist dort mit am Start.
00:48:45: Wir haben neue Software-Lösungen drin, sodass wir auch die Geschwindigkeit vom Schlepper über ein Isobus auf die Maschine übertragen können gerade wenn wir mal Regionen haben wo wir sehr viel Schlupf haben am Trecker oder so was dass wir aufs Sporenrad verzichten können.
00:49:03: das sind ganzer Teil Neuerung die jetzt zum Beispiel bei der Maschine reingehen.
00:49:08: aber auch in anderen Maschinen gibt es eine ganze Anzahl an Überarbeitung, hinsichtlich Handling-Aufstiege.
00:49:15: Wir werden über alle Maschinen, ja ich sag mal so ein bisschen Bedienungsupdate, Funktionalupdate ausrollen sodass auch bestehende Maschine in den letzten Jahren jetzt Podeste Aufstiegel kriegen oder noch mehr Aufstiegsmöglichkeiten bekommen wie wir es von der Prius kennen.
00:49:36: Die war dann halt mit der Markteinführung ein bisschen Benchmark, mit einem Laufsteg oben drauf.
00:49:41: Zugänglichkeit wurde natürlich noch vehementer von vielen Leuten gefordert.
00:49:47: zu diesem Jahr setzen wir das auch in einer Vielzahl unserer bestehenden Maschinen aus dem Portfolio um so dass wir viel einfacher an den verbauten Granulatstreuer kommen.
00:49:58: oder auch Wir bieten es trotzdem auch optional an wenn jemand dort selber etwas nachgerüstet hat.
00:50:06: aber dieses fließt im Grunde über das ganze Portfolio ein und wird im nächsten Jahr schon für all diese Maschinen zur Verfügung stehen.
00:50:16: Das sind wirklich viele, auch wenn es teilweise nur kleine Detailverbesserungen sind aber wirklich praxisnahe Anpassung Verbesserung Optimierung.
00:50:27: da werden wir bestimmt die eine oder andere auf der Portrait Europe sehen und aller später ist dann auch auf der Grimmetechnikal im Bereich der Frühjahrstechnik.
00:50:35: Ja, das freut mich auf alle Fälle.
00:50:38: Genau ein letztes Wort noch.
00:50:39: Potato Europe da werden wir auch die Prio's mitnehmen?
00:50:45: Der aktuelle Plan ist so dass wir natürlich unser Flaggschiff dort zeigen werden in der aktuellsten Version gerade im Hinblick Die Kartoffeln die dort sind sind ja zum Teil auch mit der Prio gelegt worden.
00:51:00: Es gab früher einen Pflanz-Event Das ist ja auch von eurer Seite und von der DLG begleitet wurde, dort war die Maschine zu sehen und auch diese werden wir dann mitnehmen um das natürlich zu zeigen.
00:51:15: So haben wir die Maschinen da wie mit Kartoffeln, die Resultate da und wären dann natürlich wunderschöne Kartoffel mit unseren Maschiden dort auch ernt.
00:51:22: Sehr schön!
00:51:23: Das wollte ich nämlich gerade sagen weil ... Ich sag mal, schließt sich dann der Kreis.
00:51:27: Das was wir im Frühjahr gepflanzt haben können wir dann A in den Beständen noch begutachten und B auch später mit der Grimmetechnik eben auch roten.
00:51:36: Eine kleine Ergänzung noch zu den ganzen Neuheiten und Updates.
00:51:40: die werden ja nicht nur auf der Portrait YouTube zu sehen sein sondern auch dazu findet ihr alle Neuigkeiten zusammengefasst bei uns auf der Webseite und auch über die Social Media Kanäle werden wir darüber berichten.
00:51:53: natürlich
00:51:54: sehr schön Philipp.
00:51:56: Also ich muss sagen, es war sehr interessant mit dir immer so ein bisschen über dein Werdegang zu sprechen.
00:52:01: Wie kamst du zur Grimme?
00:52:03: Wir haben jetzt noch nicht ganz so tief das Thema der Sonderlösung und der Improvisation gesprochen die du ja eigentlich damals in deiner Ausbildung gelernt hast.
00:52:11: aber dennoch haben wir vieles über die Grimmetechnik erfahren, über unterschiedliche Pflanzverfahren.
00:52:16: auch da ist das Buch definitiv von nicht zu Ende verlippt.
00:52:20: Da haben wir viele interessante Themenbereiche heute Ich sag mal angerissen, nicht in aller Tiefe behandelt.
00:52:26: Aber das Thema... Wie bist du zu der Rolle gekommen?
00:52:29: Zu dieser Stelle was sind Herausforderungen und Trends in der Legetechnik?
00:52:33: Wie hat sich auch so ein bisschen die Verfahren, wie haben sie sich gewandelt?
00:52:37: Und ich würde sagen wir machen einfach nochmal einen zweiten Termin aus wo wir dann über ein paar Themen Detailierter sprechen.
00:52:45: Ich würde mich freuen Maxi!
00:52:46: Eine weitere Einladung hat auf jeden Fall Spaß gemacht gibt gerne weitere Einblicke Noch was wir noch so machen, noch so können in dem ganzen Bereich.
00:52:56: Du sagst es gerade?
00:52:57: Wir haben alles nur kurz angerissen und da fallen uns sicherlich noch ein paar weitere Punkte ein die man dann doch mal tiefer legen kann.
00:53:06: Definitiv Philipp das machen wir!
00:53:08: Und für euch nochmal zu Info alle Infos zum Thema der Produktneuheiten und Updates aus der Legetechnik findet ihr bei uns auf der Webseite.
00:53:15: Und auch das Thema Frühkauf, den wir angesprochen haben.
00:53:18: Der ist noch gültig bis zur Potato Europe.
00:53:21: Auch da lohnt es sich mal vorbei zu schauen.
00:53:23: Schreibt gerne in die Kommentare wenn ihr weitere Infos habt oder was wir bei der nächsten Folge behandeln sollten.
00:53:29: und ansonsten würde ich sagen Philipp vielen Dank für deine Zeit!
00:53:31: Für die Einblicke und ich freue mich euch auf der Potato Europe und spätestens hier auf der Grimmetechnika im Dezember zu sehen.
00:53:38: Bis dann.
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